Ich merke, dass meine Gedanken täglich ums Trinken kreisen. Welchen Cocktail ich mir heute gönne, was ich im Supermarkt kaufen soll, … Ich stocke die Vorräte an Sekt- und Weinflaschen immer mehr auf – und wundere mich nach wenigen Tagen, dass im Schrank nichts mehr ist… so schnell alles leer …? ich trinke doch eine erhebliche Menge, ohne mich betrunken zu fühlen – das ist doch auch ein klares Zeichen für Abhängigkeit (am Tag eine Flasche Sekt mit Aperol – ich liebe Aperol Spritz) – da kommt ordentlich was zusammen an Alkohol.
Zwischendurch ist es mir gelungen, für etwa 1 Jahr komplett trocken zu sein, habe mir Unmengen an alkoholfreiem Wein und Sekt gekauft. Leider habe ich irgendwann wieder am Weinglas meines neuen Ehemannes genippt… leider, leider, Scheiße. (…)
Meine einzige Chance ist es, nie wieder Alk zu trinken, nicht einen Tropfen.
Ich habe gestern hier im Forum über den Absturz nach 35 Jahren Abstinenz gelesen. Da ist es mir klar geworden. KEINEN einzigen Tropfen darf ich mehr. Sonst bin ich wieder drin. Bisher habe ich geglaubt, dass ich mit der Zeit doch kontrolliert trinken kann.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich das durchziehen kann? Außer starken Willen…
Ein anonymer Erfahrungsbericht aus dem Alkoholiker-Forum von Alkohol adé.
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