Auf Geburtstagsfeiern und Partys wird viel getrunken, das stört mich und ich gehe da nicht mehr gerne hin oder gehe schnell wieder. Ich treffe mich seit meiner Nüchternheit viel bewusster und auch anders mit Menschen: Gehen wir ins Schwimmbad und trinken wir danach einen Café? Wollen wir uns Samstagnachmittag zum Tortenessen treffen? Lass uns Sonntag an den See fahren! Also meine Treffen sind weniger geworden aber haben mehr Qualität.
Letztens war ich auf einer Ausstellungseröffnung und hab mit zwei Bekannten auf dem Bordstein gesessen (ich alkoholfrei, sie Alkohol) und das ging zwei, drei Stunden erstaunlich gut. Irgendwann bemerkt man die „lange Leitung“ der anderen. Deren Argumentationskette hing ganz schön durch. Dann wird es für mich langweilig. Aber ich hab es mal beobachtet, was passiert wenn man besoffen wird. Nicht schön. Untereinander merkt man es nicht, die anderen werden ja auch besoffen. Aber als nüchterner Mensch ist es schwer auszuhalten 😜
Ein anonymer Erfahrungsbericht aus dem Alkohol adé-Forum. Zum geschützten Austausch für Betroffene
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Fachliche Einordnung durch Dr. med. Bernd Guzek
Häufig gestellte Fragen zu Abstinenz und verändertem Sozialleben (FAQ)
Nüchterne Menschen suchen unbewusst nach Umfeldern, die zur neuen Lebensweise passen. Das führt oft zu weniger, aber bewussteren Kontakten.
Warum verändert sich der Freundeskreis nach dem Beginn der Abstinenz?
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