Servus, ich bin Cercatore, männlich, und möchte mich kurz vorstellen.
Ich habe 30 Jahre lang getrunken und mit 50 dann aufgehört.
Es hat sich dann gezeigt, dass Alkohol nicht das zugrunde liegende Problem war, sondern alle Probleme zugedeckt hat.
Ich bin jetzt dabei mich selbst kennenzulernen, was nicht immer angenehm ist. Es ist auch viel Scham dabei mir einzugestehen, was ich alles schlecht gemacht habe und zu sehen was ich alles verloren habe, durch die Sauferei.
Ich bin ziemlich soziophob, Aliohol war die Krücke um überhaupt in größere Gruppen gehen zu können. Jetzt gehe ich kaum mehr aus. Unter Betrunkenen ist es nicht mehr auszuhalten.
Glücklicherweise habe ich eine Partnerin, die zugleich aufgehört hat zu trinken und auch Freunde die nicht mehr trinken. Und Arbeit.
Ich hoffe hier ein paar Anregungen zu finden, wie man leben soll.
@cercatore Hallo cercatore, ich grüße dich 😊 Du hast eine Partnerin die mit dir aufgehört hat, das ist wie bei mir, ich habe einen Mann, der mit mir aufgehört hat. Nun schon über einen Monat. Zusammen mit deiner Partnerin (und mit deinen Freunden) ist der Weg m. E. geebnet. Ja, es kommen Probleme hoch, die man vorher "weggetrunken" hat. Das kann weh tun. Einen richtigen Rat kann ich dir hier nicht geben, aber ich empfinde es so, ohne Alkohol, angenehmer. Der mögliche Weg ist einfach breiter geworden .. kann es gar nicht richtig erklären 🥰
@Cercatore Willkommen im Forum!
30 Jahre Nervengift, einen Entzug hinter Dir, keine Unterstützung — wie lange ist der Entzug her, und wo stehst Du heute?
Gut, dass Deine Partnerin mit dabei ist. Lies Dich rein, stell Fragen. Du findest hier viele, die das Problem loswurden.
Egal wie: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
