Servus, mein Name ist Hansnblack, männlich, – ich bin neu dabei.
Ich trinke seit 23 Jahren. Ich habe mit 14 Jahren angefangen. Der Konsum hat sich mit den Jahren gesteigert. Insbesondere in Phasen der Mehrfach Belastung. Ich habe bereits öfters Versucht den Konsum zu reduzieren bzw. Ganz aufzuhören. Es gab schon Rückfälle.
Was ich an mir bemerkt habe: Psychische Verstimmungen, erhöhter Kontrollverlust, Energielosigkeit, Negagivtität.
Ich weiß schon eine Weile, dass es ein Problem ist – aber der Schritt hierher hat gedauert. Ich habe mir immer eingeredet es sei ein Problem, dass ich in Zukunft löse, wenn ich weniger Stress habe. Bis ich eingesehen habe, dass ein großer Teil des Stress erst durch den Alkohol entstand.
Ich habe Unterstützung – meine Familie, Hausärztin, Psychotherapie, Termin bei der Sucht Ambulanz vereinbart.
Mein Ziel ist es, aufzuhören. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.
Meine willentliche Entscheidung lautet: Ich will mir das nicht mehr antun.
@Wille Hallo und willkommen, die Entscheidung das trinken zu lassen ist super, für dich und alle. Du hast auch super Voraussetzungen dafür geschaffen, finde ich gut. Ab wann startest du mit deinem neuen Leben?
@Hansnblack Willkommen im Forum!
„Ein großer Teil des Stress entstand erst durch den Alkohol" — genau das. War bei mir exakt der gleiche Trugschluss: Trinken gegen Stress, der vom Trinken kam. Entspannungstrinker im Teufelskreis.
Hausärztin, Psychotherapie, Suchtambulanz — Du gehst das gründlich an. Hast Du Gabys Buch schon? Der Nährstoffansatz war für mich das fehlende Puzzleteil, das der klassische Weg nie geliefert hat.
Jedenfalls: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön. Du schaffst das.
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