Hey, ich bin Cardo, weiblich, und möchte mich kurz vorstellen.
Ich trinke seit 12 Jahren. Ich trinke jeden Tag, schon einiges.
Ich weiß schon eine Weile, dass es ein Problem ist – aber der Schritt hierher hat gedauert.
Von außen habe ich im Moment keine Unterstützung. Ich habe Kinder – sie bekommen einiges mit.
Am Ende soll kein Alkohol mehr in meinem Leben stehen. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.
Hallo @Cardo und willkommen hier. Jeden Tag trinken müsse ist wirklich schlimm.
Was hast du dagegen vor?
LG Michl
@ Cardo. Herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch zu dem Entschluss den Alkohol aus deinem Leben zu verbannen. Wie alt sind deine Kinder? Meine sind 39 und 45 Jahre.
LG Dustyline
Liebe(r?) Dustyline,
meine Tochter aus zweiter Ehe ist 10, morgen ist der erste Schultag nach den Ferien. Ich habe in den letzten Monaten mein Leben nochmals auf Anfang gesetzt: nach 22Jahreb die Selbstständigkeit aufgegeben, im neuen Job endlich die Freude wieder gefunden, festgestellt, dass ich aus der zweiten Ehe nur durch Scheidung raus kommen werde. Und heute durch Zufall auf YouTube über ein Interview von Gaby gestoßen. Das hat mir so dermaßen meinen Selbstwert als Mensch wiedergegeben trotz Problemen, dass ich mir sicher bin, dass auch die letzte große Baustelle in Angriff nehmen kann.
LG
@Cardo Willkommen im Forum!
12 Jahre täglich, einiges, keine Unterstützung — der Schritt hierher ist der schwerste. Aber Du hast ihn geschafft! Hast Du schon mal versucht aufzuhören?
Lies Dich rein, stell Fragen. Du findest hier viele, die das Problem loswurden.
Egal wie: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
Und heute durch Zufall auf YouTube über ein Interview von Gaby gestoßen. Das hat mir so dermaßen meinen Selbstwert als Mensch wiedergegeben
Ohhhh ... was für ein Wochenbeginn. Das freut mich sehr. Darf ich fragen, welches das war?
Schön, dass Du bei uns bist, fühl Dich wohl. Du packst das auch! Wir sind alle hier, wenn Du Hilfe brauchst.
Liebe Grüße
Gaby
Einen wunderschönen guten Morgen alle miteinander.
Ohne mein Problem kleiner reden zu wollen: zwischen täglich und täglich oder jeden zweiten Tag zuviel gab es natürlich einen Steigerungsprozess. Abends um sechs noch im Büro den Rotwein, damit man trotz arbeiten wenigstens das Gefühl von Feierabend hat, weil man weiß, vor 22Uhr nicht Schluss ist, das Bier am Wochenende im Schrebergarten, etc pp. Ich lasse gerade vor allem all die Situationen Revue passieren und überlege, an welchen Stellen ich mein Leben grundsätzlich ändern kann, dass ich gar nicht mehr in das Bedürfnis komme, flüssigen Feierabend-Ersatz zu brauchen.
Liebe Gabi, wenn ich das noch wüsste. Ein Interview mit einer jungen Frau mit langen blonden Haaren, falls Dir das hilft.
Was mich angesprochen hatte: das es eben doch ein körperliches Problem ist, die Frage nach dem Warum und dann im Buch, dass es sogar Kardiologen treffen kann. Da habe ich mich als Sozialarbeiterin, die beruflich damit viel zu tun hatte und ein bisschen auch noch habe, nicht mehr halb so beschämt, weil ich es eigentlich die ganze Zeit schon hätte besser wissen müssen.
