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Hallo,
Bei mir ist es jemand aus meinem näheren Umfeld – ich bin als Angehörige hier. Es ist kein tägliches Trinken, aber mehrmals die Woche, schon einiges. Der Konsum hat im Laufe der Jahre zugenommen.
Ich bin stark belastet durch das, was ich erlebe. Es kommt vor, dass ich mich selbst hintenanstelle.
Mein Umfeld weiß nur zum Teil, was wirklich los ist. Wir sprechen darüber. Von außen habe ich im Moment keine Unterstützung.
Leider, haben wir weder vom Arzt noch von der Suchtberatung Hilfe erfahren.
Wir wissen nicht wo wir uns noch hin wenden können und hoffen jetzt sehr auf das BUCH. Ich hoffe, hier den richtigen Ort gefunden zu haben.
@curtis Herzlich willkommen im Forum!
Du schreibst:
Leider, haben wir weder vom Arzt noch von der Suchtberatung Hilfe erfahren
Wart Ihr denn gemeinsam dort? Das wäre ja schon etwas.
Und wo Du schon das Buch erwähnst, es gibt noch eines von @Karmen Jurela, Rauschliebe, in dem es speziell um Angehörige geht. Karmen hat hier gelegentlich auch geschrieben, ich weiß aber nicht, ob sie noch aktiv ist.
Alles Gute jedenfalls, lies und stelle vor allem Fragen!
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
Guten Morgen! Vom Trinkenverhalten klingt das sehr nach mir. Bin jetzt seit fast 3 Monaten abstinent. Habe noch nie in meinem Leben solange keinen Alkohol getrunken ( ausser in der Schwangerschaft). Dank Gaby ihrer Bücher habe ich verstanden, was da oben in der Birne passiert. Man muss es verstehen, dann hat man ein Werkzeug an der Hand wo man mit arbeiten kann. Ich hoffe so sehr, dass es auch das Werkzeug für dein/e Angehörige/n ist. Es war die beste Entscheidung, auch wenn es sich am Anfang so unreal anfühlt. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und krass, dass du hier hergefunden hast
Noch ein kleiner Tipp was mir auch noch immer hilft. Wenn mein Motherfucker Suchthirn neben mir steht. Schnapp ich mir meine Kopfhörer, gehe dabei spazieren und höre mir von Natalie Stüben „Gesichter hinter der Sucht“ an. Geschichten von Menschen wie du und ich.
Meine auch nicht zu 100%. Aber die Geschichten von den Leuten finde ich interessant. Der Rest holt mich nicht ab!
Dann hier noch ein Tipp für Dich: Tanzen kann man auch auf Brause, der Podcast von Kai Rohde. Er hat eine super angenehme Stimme und Art, die Leute ins Reden zu bringen. Die Geschichten dahinter sind tw. sehr, sehr berührend.
Bin sicher: Wird genau Dein Ding sein.
Liebe Grüße
Gaby





