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Hallo, ich bin 70 Jahre alt und Quartalssäufer. Ich nenne das jetzt mal so. Nach körperlichen Stress (harte körperliche Arbeit) weg beamen. Das entspannt so schön. Bei psychischem Stress weniger. Kommt aber vor. Ansonsten ist ein Vollrausch die pro Woche drin. Er arbeitet aber dran.
Und dann noch danke für die Aufnahme.
Liebe Grüße
@herblinger Willkommen im Forum!
Quartalssäufer – gut, dass du einen Namen dafür gefunden hast. Und dass du weißt, was den Griff zur Flasche wohl auslöst, ist schon mal mehr als viele am Anfang wissen.
"Er arbeitet aber dran" – wer ist das, du selbst? 😄
Wie lange geht das schon so, und was hat dich hierher gebracht?
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
@herblinger Nachtrag: Ich weiß ja nicht, ob Du den hiesigen Blog schon entdeckt hast. Falls nicht, vielleicht hilft Dir dieser Beitrag weiter, über den ich gerade zufällig gestolpert bin, als ich etwas anderes suchte.
@harley , ich arbeite daran einen anderen Weg einzuschlagen. Z. B. körperlich weniger auspowern. Du möchtest wissen wie lange das so geht? 50 Jahre. In jungen Jahren 4 Autos geschrottet in volltrunkenem Zustand. Was hab ich für Möglichkeiten gefunden Alc. heimlich nach Hause zu schaffen..............Wenn ich darüber reflektiere könnte ich kotzen. Zumindest vom Schnaps bin ich weg. Ansonsten in Ruhe ein Glas drinken ist nicht drin. Presstrinken. Eine Wohltat. Was erwarte ich hier? Mal schauen wie es anderen geht. !!!Keine Neugier!!!! Weiterhin ein Austausch....
Gerne weitere Fragen. Einen schönen Sonntag und Gruß
Bin wieder da. Das Passwort ist verschütt gegangen. Das letzte WE 0 Alkohol. Arbeite z. Zt. an den bekloppten Angstzuständen und dem Mangel an Selbstbewusstsein. Hin und wieder Depri Phasen. Ich muss, wenn mich sowas plagt da drin versinken und aufgehen. Reflektieren quasi. Vielleicht legt es sich dann wenn der alc ausbleibt. Liebe Grüße
@herblinger Das mit den Autos, dem heimlichen Nachschub... das klingt nach einem Leben, das der Alkohol ganz schön im Griff hatte. Liege ich richtig? Was meinst du mit „körperlich weniger auspowern" – hast du gemerkt, dass du nach Erschöpfung mehr Druck zum Trinken kriegst oder weniger?
Die Angst, das fehlende Selbstbewusstsein, die Depri-Phasen... kennst Du das schon schon länger als den Alkohol? Steckt da mehr dahinter als nur die Sucht? Nicht wenige schlucken ja das Nervengift als vermeintliche Selbstmedikation, wäre das bei Dir auch so?
@harley Als Genesungsbegleiter habe Ich zeitweise Depressive Menschen begleitet, die neben den Antidepressiva Alkohol in erheblichen Mengen getrunken haben. Diese Leute fühlten sich Seelisch entlasstet nach dem Genuss von Alkohol. Für die meisten Menschen ist der Alkohol ein Problem (sie sehen das nicht so).
@harley weniger auspowern, damit meine ich weniger körperliche Stress den ich mit alc bekämpfe, bzw. mich runterbringe. Der Alk war lange vor den depri und Angstphasen da.
Ein weiteres Problem ist, dass ich sehr leicht an die Decke gehe wenn mir irgendein Schwachsinn von einem Familienmitglied erzählt wird. Ich kann die „Ruhe“ bewahren. Nur innerlich kocht es. Die Nachwirkungen von einem Vollrausch machen mich demütig. Dann prallt alles von mir ab. Wenn jetzt so irgendwas kommt oder eine extreme Unruhe wird das angenommen. Es geht vorüber. Ich denke, dass ich keine toxische Beziehung führe. Meine Frau ist schwer traumatisiert durch mehrere Verluste im allerengsten Familienkreis über Jahrzehnte. Es ist nicht einfach.
@herblinger Hey,
kennst du das Konzept der Zwischenmahlzeiten? Wenn der Blutzucker absackt, reagiert das Nervensystem empfindlicher auf Stress – das kann genau dieses innerliche Aufkochen verstärken, das du beschreibst.
Was machst du aktuell gegen die Unruhe, außer Ruhe bewahren?





