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Der Blog von Alkohol adé

Eine Person ist von hinten zu sehen. Auf ihrer Schulter sitzt ein kleines, unheimliches Wesen mit reptilienhaften Zügen und flüstert ihr ins Ohr. Die Kreatur wirkt wie eine greifbar gewordene innere Versuchung oder ein störender Gedanke. Dunkle Blau- und Grautöne kontrastieren mit dem gelbgrün schimmernden Einflüsterer und erzeugen eine nachdenkliche, psychologisch aufgeladene Stimmung.

Gib Deinem Suchtgedächtnis einen Namen – und lege es so auf’s Kreuz

Gaby Guzek M.A. Medizinjournalistin · Bestsellerautorin · Sobriety-Coach Es gibt Tricks gegen Suchtdruck, die klingen so simpel, dass man sie nicht ernst nimmt. Dieser hier gehört dazu. Aber er ist einer der wirksamsten, die ich kenne: Gib Deinem Suchtgedächtnis einen Namen. Einen richtig hässlichen. Das klingt vielleicht merkwürdig. Aber es… Mehr lesen »Gib Deinem Suchtgedächtnis einen Namen – und lege es so auf’s Kreuz

Ein nachdenklicher Mann sitzt im Halbdunkel und blickt auf ein komplexes, farbig leuchtendes Netzwerk aus neuronalen Verbindungen. Eine einzelne Kapsel beleuchtet nur einen kleinen Teil dieses Systems, während viele andere Bereiche weiter aktiv bleiben. Das Bild symbolisiert, dass Alkohol viele verschiedene Botenstoffsysteme im Gehirn gleichzeitig beeinflusst und deshalb keine einzelne „Wunderpille“ alle Probleme lösen kann.

Medikamente gegen Alkoholsucht: Was sie können – und warum die eine Wunderpille nicht existiert

Es gibt Medikamente gegen Alkoholsucht – und manche funktionieren sogar. Aber jedes greift nur an einem einzigen Teilsystem an. Warum das die Wunderpille grundsätzlich ausschließt. Gaby Guzek M.A. Medizinjournalistin · Bestsellerautorin · Sobriety-Coach Ich hatte vor Kurzem ein Vorgespräch zu einem Coaching. Die Dame fragte mich, ob wir bitte auch… Mehr lesen »Medikamente gegen Alkoholsucht: Was sie können – und warum die eine Wunderpille nicht existiert

Surreale Krankenhauszimmerszene im Stil von Vincent van Gogh: Eine Frau in brauner Wildlederjacke scheint geisterhaft durch die Wand zu treten, während eine bedrohlich übergewichtige Gestalt hinter einem Vorsprung hervorlugt. Im Spiegel lachen verzerrte Fratzen. Auf dem Boden liegen bunte Stabilo-Stifte wie in einem grotesken Tanz verteilt. Unter einem Bett ragt der Körper einer alten Frau hervor. Zwei Katzen sitzen im Vordergrund und schauen aufmerksam zum Betrachter. Ein schwerer Mann im offenen OP-Hemd sitzt mit dem Rücken zur Szene auf einem Krankenbett. Das ganze Bild wirkt wirbelnd, fiebrig und halluzinatorisch – wie ein Albtraum während eines Alkoholdelirs.

Alkoholdelir: Wenn das Gehirn im Entzug die Kontrolle verliert

Dr. med. Bernd Guzek Arzt & Wissenschaftsjournalist Um 23.30 Uhr geht der Film los. Eine Frau in einer braunen Wildlederjacke betritt das Zimmer – aber nicht durch die Tür. Sie kommt durch die Wand. Auf dem Boden tanzen Hunderte Stabilo-Boss-Stifte im Takt. Unter dem Bett liegt eine Leiche. Aus dem… Mehr lesen »Alkoholdelir: Wenn das Gehirn im Entzug die Kontrolle verliert

Künstlerische Darstellung der Darmflora: Eine leuchtende, biolumineszente Mikrokosmoslandschaft — wie ein Korallenriff in Miniatur, warm und lebendig. Sanfte organische Formen in Türkis, Violett und warmem Gold, die an Bakterienkolonien erinnern ohne explizit wissenschaftlich zu wirken.

Alkoholkrankheit und Darmflora: Der Zusammenhang, den kaum jemand kennt

Sandra ist Krankenpflegerin. Dreischicht, zwei Kinder, ein Leben, das sich meistens schneller dreht als ihr lieb ist. Abends, wenn alle schlafen, kommt der Wein. Nicht viel — meistens. Aber verlässlich. Sie hat schon mehrmals versucht aufzuhören. Geschafft hat sie es nicht länger als ein paar Wochen. Was sie am meisten… Mehr lesen »Alkoholkrankheit und Darmflora: Der Zusammenhang, den kaum jemand kennt

Nachdenkliche Frau sitzt am Abend vor einem Glas Wein und wirkt angespannt und niedergeschlagen. Eine Gedankenblase mit Gehirn und Molekülstruktur symbolisiert den Zusammenhang zwischen Tryptophan, Hirnchemie und Alkoholkonsum. Überschrift: „Tryptophan-Mangel: Wenn Angst und Depression den ersten Schluck bestellen.“

Tryptophan-Mangel: Wenn Angst und Depression den ersten Schluck bestellen

Viele Menschen trinken nicht, weil sie süchtig sind. Sie trinken, weil danach die Angst nachlässt. Weil der Abend erträglicher wird. Weil sie endlich schlafen können. Was dahintersteckt, ist keine Charakterschwäche — es ist ein ernstes biochemisches Problem. Und mittendrin steckt eine Aminosäure, von der die meisten noch nie gehört haben.… Mehr lesen »Tryptophan-Mangel: Wenn Angst und Depression den ersten Schluck bestellen

Ein Glas bernsteinfarbenes alkoholfreies Bier mit feiner Schaumkrone steht auf einer rustikalen Holzoberfläche. Auf dem leicht beschlagenen Glas spiegelt sich warmes, natürliches Licht. Daneben liegt eine kleine Karte mit der Aufschrift „0,0 %“. Die ruhige, nachdenkliche Stimmung wirkt unaufgeregt und neutral.

Alkoholfreies Bier in der Abstinenz – riskant oder harmlos?

Ich werde das sehr oft gefragt: Ich trinke keinen Alkohol mehr – darf ich wenigstens ein alkoholfreies Bier trinken? Die ehrliche Antwort ist unbefriedigend, aber sie ist die einzig richtige: Es kommt drauf an. Hier ist, worauf. Gaby Guzek M.A. Medizinjournalistin · Bestsellerautorin · Sobriety-Coach Ich trinke keinen Alkohol mehr.… Mehr lesen »Alkoholfreies Bier in der Abstinenz – riskant oder harmlos?

Eine Frau steht morgens fertig angezogen im Badezimmer vor dem Spiegel. Vordergrund: Sie wirkt professionell, gefasst, leicht angespannt, aber „funktionstüchtig“. Hinter ihr, nur als Spiegelreflexion sichtbar: der Abend zuvor angedeutet. Auf der Ablage stehen halb geleerte Wein- oder Sektgläser, eine offene Flasche, eine Schlaftablettenpackung

Alkohol und Hochleister: Warum gerade die Funktionierenden so oft zu tief ins Glas schauen

Drei Menschen. Drei Leben. Ein Muster. Eine Ärztin. Kommt nach dem Nachtdienst nach Hause, die Kinder schlafen noch. Sie gießt sich ein Glas Wein ein. Nur eines. Zur Entspannung. Das ist sie sich schuldig nach dieser Nacht. Ein Handwerksmeister. Eigener Betrieb, vier Angestellte, morgens um sechs auf der Baustelle, abends… Mehr lesen »Alkohol und Hochleister: Warum gerade die Funktionierenden so oft zu tief ins Glas schauen

Nachdenklicher Mann steht nachts vor dem Fenster einer Bar und schaut hinein, während sich sein Gesicht im Glas spiegelt und das warme Barleben im Hintergrund zu sehen ist.

Rückfallprävention: Warum Rückfälle entstehen – und wie Abstinenz stabil bleibt

Ein Rückfall ist selten ein plötzliches Ereignis – er ist das Ende einer schleichenden Entwicklung im Denken und in den neuronalen Netzwerken. Wer die biologischen Mechanismen dahinter versteht, kann Warnsignale frühzeitig erkennen und die Abstinenz mit gezielten Strategien absichern. Dr. med. Bernd Guzek Arzt & Wissenschaftsjournalist Der Weg aus einer… Mehr lesen »Rückfallprävention: Warum Rückfälle entstehen – und wie Abstinenz stabil bleibt

Ein nachdenklicher Mensch sitzt in einem kargen, dämmrigen Raum auf einem schlichten Stuhl, den Oberkörper nach vorn gebeugt, die Hände zwischen den Knien verschränkt und den Blick gesenkt. Ihm gegenüber steht ein leerer Stuhl. Warmes, diffuses Licht hebt die stille, unsichere Atmosphäre hervor und vermittelt das Gefühl von Zweifel, Einsamkeit und der Suche nach der richtigen Hilfe.

Suchthilfe: Du darfst wählen, was Dir wirklich hilft

War die Selbsthilfegruppe nichts für Dich? Stimmt etwas nicht mit Dir — oder war es schlicht das falsche Angebot? Und vor allem: Was darfst Du dagegen tun? Von Gaby Guzek Du kommst von einer Selbsthilfegruppe nach Hause. Irgendwie war das alles so gar nichts für Dich. Komische Atmosphäre. Vielleicht hat… Mehr lesen »Suchthilfe: Du darfst wählen, was Dir wirklich hilft

Frau in ihren 40ern sitzt nachts allein an einem Tisch, wirkt angespannt und hält eine Hand an die Brust. Vor ihr steht ein Glas Rotwein, das sie nicht berührt. Hinter ihr breitet sich eine dunkle, nebelartige Schattenfläche aus und verstärkt die bedrückende, angstvolle Stimmung.

Alkohol nimmt die Angst – das ist die eigentliche Gefahr

Alkohol lindert Angst – schnell, zuverlässig, und mit einem Mechanismus, den das Gehirn sich merkt. Wer gelegentlich zum Glas greift, wenn die Unruhe kommt, ist deshalb noch nicht gleich süchtig. Aber der Übergang ist leiser, als die meisten ahnen – und beginnt früher, als es sich anfühlt. Alkohol lindert Angst… Mehr lesen »Alkohol nimmt die Angst – das ist die eigentliche Gefahr

Frau sitzt in warm beleuchtetem Raum vor einem Computer und betrachtet einen Online-Selbsttest zum Alkoholentzug auf alkohol-ade.com in ruhiger, nachdenklicher Atmosphäre

Alkoholentzug: Nicht jeder muss in die Klinik

Wer mit dem Alkohol aufhören will, bekommt im Netz oft nur eine Antwort: Klinik oder Tod. Das ist medizinisch falsch — und es schadet genau den Menschen, die noch früh genug dran wären. Was die Leitlinien wirklich sagen, wer tatsächlich stationär entziehen muss und warum die Pauschalwarnung das Gegenteil von… Mehr lesen »Alkoholentzug: Nicht jeder muss in die Klinik

Glühendes, stilisiertes menschliches Herz in warmem Amberton, umgeben von dichten, dunkelgrünen Blättern der Tropenpflanze. Feine, rissartige Linien in leuchtendem Rot verlaufen über die Oberfläche wie ein EKG-Signal und deuten eine gestörte Herzaktivität an. Der Hintergrund ist nahezu schwarz, die Stimmung ruhig, ernst und klinisch.

Ibogain: Der Wunderstoff gegen Sucht — oder ein gefährlicher Hype?

Kaum ein Wirkstoff erlebt gerade einen solchen Medienhype wie Ibogain. Seit US-Präsident Trump am 18. April 2026 einen Executive Order unterzeichnet hat, die die Forschung an Psychedelika — allen voran Ibogain — beschleunigen soll, überschlagen sich die Schlagzeilen. Der Podcaster Joe Rogan saß mit im Oval Office. Ein ehemaliger Navy… Mehr lesen »Ibogain: Der Wunderstoff gegen Sucht — oder ein gefährlicher Hype?

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