Hallo, ich bin Freya2008, weiblich, 48 und stelle mich kurz vor.
Ich habe mit 16 Jahren angefangen. Man würde sagen, so wie die meisten eben trinken. Aber in den letzten 10 Jahren ist der Konsum schon regelmäßig geworden. Insbesondere wenn ich intensiv arbeite oder emotional gestresst bin. Wenn ich nicht trinke, drehen sich die Gedanken schon oft ums trinken. Ich schaffe oft auch den Absprung nicht und trinke zu viel. Ich spüre, dass es mir nicht gut tut und meine Ängste sowie Symptome der Wechseljahre verstärkt. Es scheint, ich muss ganz aufhören. Ein gemäßigter umgang scheint nicht möglich.
Was ich an mir bemerkt habe: Ich bekomme vermehrt Ängste und insgesamt ist mein Körper schwächer geworden. Obwohl ich meinen Alltag ganz normal meistere. Man würde von aussen sagen, ich bin sehr leistungsfähig. Aber mir geht es mental nicht gut.
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Ich hoffe auf etwas Unterstützung und Austausch. Als ich damals mit dem Rauchen aufgehört habe (hier sehe ich übrigens Parallelen) , war ich ebenfalls in einem Forum. Das habe ich als sehr hilfreich empfunden und ich habe tolle Menschen kennengelernt. Wenn auch nur digital:)
@freya2008 Bei mir klopfte der Wunsch nach Fusel so zwischen 15 und spätestens 17 Uhr an. Eines Tages stand ich im Supermarkt, um Nervengift-Nachschub zu holen, kaufte aus einem Impuls heraus eine Tüte Gummibärchen /eigentlich mag ich die nicht) und futterte sie gleich im Auto weg. Und siehe da, der Wunsch nach dem Nervengift verschwand magisch ... tja, in Gabys Buch war das dann alles erklärt.
