Hallo, mein Name ist Sabine63, weiblich, – ich bin neu dabei.
Ich trinke seit 15 Jahren. Angefangen habe ich mit 45 Jahren. Im Moment trinke ich täglich, eine mittlere Menge. Ich habe Entzüge hinter mir und hatte Rückfälle.
Mit der Zeit ist mir aufgefallen: körperlich merke ich das mein Herz holpert bzw mein Blutdruck sich erhöht hat. Außerdem macht mein Darm mir Probleme, ich habe vermehrt Durchfall. Psychisch bemerke ich, dass ich mich oft nicht mehr an wichtige Gespräche erinnern kann, oder Lücken habe. Wenn ich Nachts aufwache nehme ich mir jedes mal vor, nicht mehr zu trinken und dann kommt am nächsten Tag wieder der Druck. Ich weiß es schon lange – aber manchmal dauert es, bis man wirklich handelt. Für andere sieht es nicht so aus – ich verstecke es.
Ich habe Kinder – ich habe 4 erwachsene Kinder und 4 Enkel
Mein Ziel ist es, aufzuhören. Vielleicht kennt Ihr das auch, die Angst davor, niewieder...da fehlt dann doch was. In fröhlicher Runde und ich sitze trocken da. Andererseits macht es mich unglücklich wenn ich in der Nacht oder am morgen darüber nachdenke und es wieder nicht geschafft habe.
was ich bemerke, Stress bzw. Sorgen lassen mich zwanghaft zu Alkohol greifen. Es ist meistens nur Bier, ab und zu Sekt oder Wein eigentlich keine harten Sachen.. Es gibt noch ein weiteres Problem für mich. Mein Mann trinkt ebenso. Er spricht nicht mit mir darüber. Ich habe ihm mal das Buch die Suchtlüge auf dem Tisch liegen lassen, vielleicht wirft er ja auch mal einen Blick rein... Aber ich muss sagen, es ist schwierig mit ihm an der Seite. Ich hoffe, hier de In richtigen Ort gefunden zu haben
Liebe Sabine63
Schön dass du hier bist...Ich kann deine Situation ein bischen nachvollziehen, mit dem Mann an der Seite, der trinkt...ich bin unwesentlich jünger als du, hab aber keine Kinder oder Enkel und habe ca 35 Jahre getrunken, immer mal mehr mal weniger. Am Ende hat es durch Gaby's Buch Alkohol Ade einfach "Klick" gemacht und ich bin seit 7 Monten jetzt alkohol frei, mit Betonung auf Frei...Ich wünschte mein "Mann" würde auch aufhören, aber das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, er akzeptiert das zum Glück und unterstützt mich, wenn ich "in Versuchung" geraten könnte, oder Leute mir ungefragt einen "Drink" hinstellen. Wir sind hin und wieder in Kneipen "unterwegs" - bei mir überwiegt inzwischen immer der Gedanken, das Gefühl "...bin ich froh, dass ich nicht mehr trinke...".
Ich wünsche dir viel Kraft
LG
Gummibaerchen
@Sabine63 herzlich willkommen.
Ich kenne das auch, nachts aufwachen und mir schwören dass ich nichts mehr trinke, viele, viele Jahre...
Durchfall so schlimm, dass ich Salben bräuchte.
Ängste und und und
Das kennen viele hier und viele haben es auch wieder aus dem Sumpf geschafft.
LG Michl
@Sabine63 Willkommen im Forum!
Nachts aufwachen, sich vornehmen aufzuhören, und dann kommt am nächsten Tag der Druck — den Kreislauf kennen hier viele. Bei mir hat eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag geholfen, wenn der Kopf anfing Richtung Nervengift zu drehen. War oft schlicht Unterzuckerung.
„Niewieder, da fehlt dann doch was" — das ist Dein Suchtgedächtnis, das gerade mit Dir verhandelt. Schau mal hier rein.
Dass Dein Mann mittrinkt und nicht drüber redet, macht es schwerer. Kennst Du Gabys Buch schon? Du hast ihm die Suchtlüge hingelegt — guter Anfang.
Herz, Blutdruck, Darm, Gedächtnislücken — Dein Körper redet deutlich mit Dir. Hast Du einen Arzt, der Bescheid weiß?
So oder so: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
Hallo Gummibaerchen,
ich Danke Dir.
ich habe tatsächlich schon eine Woche geschafft ... mit dem Gedanken, dass es nicht für immer ist. Für immer macht mir momentan noch Druck...
das mit deinem Mann ist interessant, wie stark trinkt er, wie hat sich euer Verhältnis verändert? Wie gehst du mit der Situation um in einer Kneipe, da sitzt du dann ja irgendwann nüchtern zwischen angeheiterten Menschen...
Ich weiß, jeder muss für sich selbst den Weg gehen, ...es ist nur...wenn ich meinen Mann beobachte, habe ich Mühe, ich sehe mich(gleiche Verhaltensweisen), ich weiß wie es ihm geht, fühle mich aber gleichzeitig abgestoßen von dem Geruch und dem abendlichen Verfall...
Für das Buch die Suchtlüge habe ich fast ein halbes Jahr gebraucht, um es wirklich zu lesen, dann hat es mich erwischt. hab jetzt noch das Buch Alkohol Ade gelesen und hier hab ich eine Frage, hast du alle NEM genommen? Wie hast du das gemacht?
vielen Dank Michl, denke es liegt ein gutes Stück Arbeit vor mir.. habe durch die Bücher schon ein zwei Hilfen für die akuten Situationen erhalten, wie hast du die erste Zeit geschafft? Was hat dir am meisten geholfen?
vielen Dank Michl, denke es liegt ein gutes Stück Arbeit vor mir.. habe durch die Bücher schon ein zwei Hilfen für die akuten Situationen erhalten, wie hast du die erste Zeit geschafft? Was hat dir am meisten geholfen?
vielen Dank Michl, denke es liegt ein gutes Stück Arbeit vor mir.. habe durch die Bücher schon ein zwei Hilfen für die akuten Situationen erhalten, wie hast du die erste Zeit geschafft? Was hat dir am meisten geholfen?
Was mir genau am meisten geholfen hat, das war eine Kombination aus allem. Gespräch, SH Foren, lesen, Videos...Die erste Woche war definitiv die schwerste, dann hab ich mich an meine Hausärztin gewand, ab da ist es viel leichter geworden. Dann habe ich GABA und ein paar andere NEMs für mich durch das Forum entdeckt.
