Hey, mein Name ist Jeanne, weiblich, – ich bin neu dabei.
Ich trinke seit 30 Jahren. Angefangen habe ich mit 19 Jahren. Ich trank jeden Tag (Abend) eine größere Menge. (2 -3 Flaschen Wein)
Was ich an mir bemerkt habe: Angstzustände (hatte ich schon im Teenageralter), Polyneuropathie, Depressionen. Ich weiß es schon lange – aber manchmal dauert es, bis man wirklich handelt. Nach außen hin versteckte ich meinen Konsum.
Ich habe Unterstützung durch ein paar Freundinnen, die aber meinen tatsächlichen Konsum nicht kannten bzw. kennen. Sie wissen nur, dass ich nicht mehr trinken möchte.
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Ich bin seit 5. Januar 2026 trocken, aber es geht mir nicht richtig gut. Bin depressiv, antriebslos, gereizt, übellaunig und nich dazu in der Pre-Menopause. Suche Unterstützung, um trocken zu bleiben. Ich hoffe, hier den richtigen Ort gefunden zu haben.
@Jeanne Hallo und willkommen.
Da bist du ja schon eine Weile nüchtern, gratuliere.
Hast du außer den Freundinnen auch unterstützen? Wie hast du aufgehört?
LG Michl
@Jeanne Willkommen im Forum!
Seit Januar trocken nach 2-3 Flaschen Wein täglich — Respekt. Depressiv, antriebslos, gereizt nach über einem halben Jahr ohne Nervengift — das klingt nach unglücklich trocken. Dazu gibt es hier lesenswerte Aufsätze:
Endlich trocken – aber unglücklich
Unglücklich trocken? Das muss nicht sein!
Der Gründer der Anonymen Alkoholiker und seine Nährstofftherapie
Polyneuropathie — sprich das unbedingt beim Arzt an, falls noch nicht geschehen. Nimmst Du Nahrungsergänzung? Die NEM aus Gabys Konzept haben bei mir gerade in dieser Phase den Unterschied gemacht. Schau mal hier und bei Bertrams Liste — lies auch die Kommentare.
Jedenfalls: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön. Auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
