Hallo, ich bin Nanau64, weiblich, und möchte mich kurz vorstellen.
Ich trinke seit 10 Jahren. Ich habe mit 50 Jahren angefangen. Ich trinke jeden Tag, schon einiges.
Ich habe Veränderungen bemerkt: Gewichtszunahme, Reizbarkeit, Ich weiß es schon lange – aber manchmal dauert es, bis man wirklich handelt. Nach außen hin verstecke ich meinen Konsum.
Ich habe Unterstützung – meine Familie.
Mein Ziel ist, meinen Konsum zu reduzieren. Ich freue mich das ich mich offen und ehrlich mit anderen austauschen kann Ich hoffe, hier den richtigen Ort gefunden zu haben.
Willkommen im Forum, @Nanau64!
Offen und ehrlich austauschen, genau dafür ist das Forum da. Hier muss niemand was verstecken, das tun wir draußen alle schon lange genug.
Weniger trinken war bei mir auch der erste Plan. Kontrolliert trinken hat bei mir aber nicht funktioniert, das Nervengift hat sich seine alte Menge immer wieder zurückgeholt. Wie das bei Dir läuft, musst Du selbst rausfinden, lies Dich da erstmal in Ruhe rein.
Hast Du schon mal versucht, ein paar Tage ganz Pause zu machen? Wie ging’s Dir dabei?
Rausgekommen bin ich nach vergeblichen Versuchen ambulant und über die Suchtberatung erst mit Gabys Buch und ihrem Nährstoffkonzept, dann aber auf Anhieb.
Auf jeden Fall schön, dass Du da bist!
Erst mal danke für deine Begrüßung!
Ich habe noch nicht versucht einige Tage nichts zu trinken! Ich denke auch es ist zu gefährlich, da ich täglich über den Tag verteilt trinke! Ich habe mit meinem Arzt gesprochen! Der lehnt es ab mich ambulant bei einem Entzug zu begleiten! Ein stationärer Entzug kommt für mich aktuell nicht in Frage! Ich werde jetzt erst mal im Laufe der nächsten Wochen den Konsum deutlich zu reduzieren. Die Menge reduzieren und die Distanz täglich verlängern, zum letzten Konsum. Ich bin selber Pflegekraft und kenne die Gefahr und die Symptome eines Entzugs. Ich werde meine Vitalwerte regelmäßig kontrollieren! Mein Nahziel ist erst mal deutlich weniger zu trinken! Ich weiß natürlich das nur eine komplette Abstinenz Sinn macht! Ich hoffe aber das mein Hausarzt bereit ist ,wenn ich täglich nur noch 1 Glas trinke, mich zu begleiten! Vielleicht helfen mir die Ergänzungsmittel dabei, den Weg aus dem Alkoholismus zu finden! Gibt es jemanden der auch Spiegeltrinker war, und es ohne stationären Aufenthalt geschafft hat!
@nanau64 Ich habe als Entspannungstrinker erst am Nachmittag angefangen, außer vielleicht am Wochenende. Kann da also mit persönlichen Erfahrungen nicht weiterhelfen, aber vielleicht findet sich noch jemand, dauert manchmal, bis der/die richtige über Deinen Text stolpert. Wenn Du das so durchziehst und die Symptome als Fachkraft kennst ...
Ich bin der letzte der nicht versteht, nicht in die Klinik zu wollen, aber sicherer ist es in vielen Fällen. Hast Du denn schon Zeichen wie Händezittern, Schwitzen oder Übelkeit am Morgen? Craving?
Nein, Gott sei Dank nicht! Keine körperlichen Symptome , nur das Verlangen!
