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Hallo!
Mein Partner war seit August trocken, seit letzter Woche trinkt er wieder. Ein Monat zuvor hatte er einen Abend lang einen Rückfall, doch konnte dann sofort aufhören. Hat er mir vor ein paar Tagen gesagt.
Nun trinkt er seit einer Woche und er Schlittert von Tag zu Tag weiter in die Sucht. Er wird verbal sehr gemein und verletzend und hasst einfach alles und jeden, alle sind sein Feind in seinen Augen, auch ich.
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und finde es unsagbar traurig.
Er hätte nächste Woche eine Aufnahmeprüfung für eine Weiterbildung, das kann er nun leider nicht machen.
@soistes Herzlich willkommen im Forum!
Das ist wirklich schwer – du siehst jemanden, den du liebst, gerade in die Tiefe gleiten, und kannst es nicht aufhalten.
Wichtig ist, dass du das auch nicht kannst. Das ist nicht deine Aufgabe und nicht deine Macht. Sein Rückfall, seine Entscheidungen – das liegt bei ihm.
Was du aber kannst und musst: auf dich selbst achten. Wenn er verbal verletzend wird, bist du nicht verpflichtet, das auszuhalten. Abstand holen, Grenzen ziehen, notfalls den Raum verlassen – das ist kein Versagen, das ist Selbstschutz.
Hast du gerade jemanden in deinem Umfeld, bei dem du dich selbst Unterstützung holen kannst?
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
@soistes herzliche willkommen.
Das klingt immer so hart wenn jemand sagt: du kannst ihm nicht helfen. Leider ist es so, da hast du den richtigen Benutzername ausgesucht.
Schau auf dich du lebst nur einmal.
Mich würde interessieren warum er abstinent war.
Es klingt für mich so, als glaubte er, dass er kontrolliert trinken könnte, es aber selbst gemerkt hat, dass das nicht geht und darum jetzt so ist. Und doch muss er den Punkt zum aufhören selbst treffen.
Lg
@michl er hat bemerkt, dass sein Leben mit Alkohol nicht weiter gehen kann, da es so viel ruiniert hat. Dann machte er einen Entzug und wurde nüchtern. Er hatte zuvor schon ein paar Entzüge, und wurde jedes mal sofort rückfällig.
Dieses Mal hielt die Abstinenz länger an, ich war so stolz auf ihn.
In der Abstinenz fielen seinerseits manchmal Sätze wie: ich weiß nicht, wie ich das Leben und die Welt nüchtern ertragen soll.
Also er haderte sehr mit der Abstinenz, obwohl er bemerkte, dass das Leben etwas einfacher wurde, da er klarer denken konnte und er keinen Blödsinn gemacht hat. Er hat eibmal schon im Suff sein Hab und Gut verloren.
@soistes Da ich auch mehrere gescheiterte Versuche auf der traditionellen Schiene hinter mir hatte, bevor ich mit Gabys Buch und Konzept auf Anhieb rauskam: Hat er etwas mit Nährstoffen/Vitaminen gemacht, um die Abstinenz zu festigen?
In der Abstinenz fielen seinerseits manchmal Sätze wie: ich weiß nicht, wie ich das Leben und die Welt nüchtern ertragen soll.
Solche Sätze und ähnlich werden oft gesagt.
Was da genau dahintersteckt kann ich nicht sagen, als ich noch trank, wusste ich auch, dass Probleme nicht verschwinden, nur aufgeschoben werden.
Jetzt, seit ich mich dem Leben nüchtern Stelle, gibt es natürlich auch Probleme, die ich manchmal auch aufschiebe und erst später löse. Trotzdem ist das Leben, seit ich nicht mehr trinken muss, viel es schöner.
Ich würde ja auch gerne ab und an mal ein Bier trinken so wie viele andere die eben nicht die Erkrankung haben, aber das kann ich nicht.
Was mir dann aber immer hilft, dass ich bewusst daran denke, dass die ja nicht Alkohol trinken um das Leben zu ertragen.
Lg
@harley Nein, überhaupt nicht. Nur Anfangs immer VitaminB von den Kliniken, sonst aber nichts weiteres
In der Abstinenz fielen seinerseits manchmal Sätze wie: ich weiß nicht, wie ich das Leben und die Welt nüchtern ertragen soll.
Bei solchen Sätzen springen meine Antennen an. Aus Erfahrung meiner Coachings. Ist er mal auf ADHS getestet worden oder steht das im Raum? Oder eine andere psychische Erkrankung wie Depressionen, Angst- oder Panikstörung?
Der Satz sagt ganz klar: Er nutzt den Alkohol als "Medikament." So lange das, was drunter liegt, nicht behandelt wird, kann er gar nicht aufhören, jedenfalls langfristig.
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek hallo, ja, diagnostizierte Depressionen schon 10 Jahre lang in etwa.
Ich weiß nicht mehr weiter, diese ständigen Rückfälle, er versucht es schon so verdammt lange gesund zu werden, es funktioniert nur leider nicht..
@michl Ja, Er hat so viele Themen, die er nicht ausreichend bearbeiten möchte. Ich weiß nicht, warum die Sucht so fest in ihm verankert ist und er immer wieder darauf zurückgreift.
Bin mit meinem Latein am Ende, einer geliebten Person dabei zuzusehen, wie sie sich selbst zerstört. Und nichts hilft langfristig. Nichts..





