Ich weiblich bald 70 Jahre alt, trinke seit ca. 10 Jahren täglich zuviel. Ich möchte endlich von diesem Gift frei werden. Habe bereits Hilfe an verschiedenen Orten gesucht, aber leider half nichts wirklich.
Gibt es hier vielleicht jemanden der dies auch kennt?
Vielen Dank fürs Lesen und Rückmeldung. Das Buch habe ich bereits bestellt.
@bodensee7 Willkommen im Forum!
An verschiedenen Orten Hilfe gesucht und nichts hat geholfen — kenne ich noch. Ambulant, Suchtberatung, alles ohne Erfolg, bis ich mit Gabys Buch und Konzept auf Anhieb rausgekommen bin. Das Buch hast Du schon bestellt, guter Anfang.
Du fragst, ob jemand das kennt — ja, hier sind viele, die genau das durch haben. Lies Dich rein, stell Fragen.
Jedenfalls: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön. Dafür ist es nie zu spät.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
@bodensee7 willkommen. Lese dich ein und Stelle Fragen. Hier bist du genau richtig, wenn du vom Alk los kommen willst.
@bodensee7 Hey, herzlich willkommen. Ja, das kenne ich. Bin zwar noch ganz am Anfang, da ich bis vor kurzem noch der Meinung war alles unter Kontrolle zu haben. Aber ich habe dann wirklich erkannt, dass ich aus der Sache alleine nicht mehr raus komme. Ich habe mir Hilfe bei der Suchtberatung gesucht und zusätzlich bei einer Ärztin. Meinem Hausarzt wollte ich mich nicht anvertrauen, dass wäre mir zu peinlich. Aber generell hast du schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Bleib dran und hier ist wirklich ein tolles Team mit Mitgliedern, welche viel Erfahrung haben.
Liebe Grüße und alles Gute
Vielen Dank Sonne80, ja ich war auch bei der Suchtberatung und auch mehr als einmal in einer Klinik.
Jedesmal geht es mir dort gut, keine Entzugserscheinungen, kein Verlangen nach Alkohol, jedoch kaum bin ich daheim ändert sich dies...ich denke weil ich alleine lebe, gemeinsames wohnen wäre für mich gut, jedoch beinah unmöglich, habe mich schon oft umgesehen, hier gibt es keine Möglichkeiten, wo jeder wenigstens ein eigens Zimmer für Rückzug hat und das andere gemeinsam teilen würden.
Liebe Grüsse
@bodensee7 oh je, das tut mir wirklich sehr leid. Gibt es bei euch in der Nähe keine Gruppen, welche gemeinsam die Freizeit gestalten? Es ist sicher sehr schwer für dich. Hast du Angehörige, mit denen du dich treffen kannst?
Liebe Grüße
@bodensee7 warum ist das bei dir so? Magst ein wenig erzählen, oft kommt man gemeinsam auf andere Lösungen.
@michl Ich denke mir fehlen gute Kontakte und eine sinnvolle Beschäftigung im Rentenalter. Oftmals merke ich dann auch, dass das Trinken mir nicht gut tut, dass ich ein unangenehmes Gefühl habe und denke, jeder könnte das von weitem bemerken, dass mit mir etwas nicht stimmt.
@bodensee7 gibt es keine Wandergruppen, Schwimmgruppen, Garten -, Bastel-, Natur-, Kegel-, ....bei dir?
Sei mir jetzt nicht böse, ein wenig klingt es mir nach einer kleinen Ausrede, Ausreden hatten wir doch alle immer parat, wenn's ums aufhören geht.
Nüchtern bleib ich ausnahmslos als erstes für mich, auch wenn Manche sagen, das mach ich für die Familie, Kinder, Partner.
Währe denn eine Langzeittherapie für dich was? Dort sind viele mit ähnlichen Probleme und man kann auch reale Kontakte knüpfen.
@bodensee7 , ich kann das ein wenig verstehen. Mit der Rente bricht etwas weg. Das merke ich gerade bei meinem Vater. Er wurde vor einem halben Jahr mit 73 Jahren in die Pension verabschiedet. Seither ist der richtig anstrengend. Er weiß nichts mit sich anzufangen. GsD trinkt er prinzipiell keinen Alkohol.
Wäre für dich ein Platz in einer Seniorenwohngemeinschaft eine Option? Ich hoffe, dass ich dich damit nicht beleidige oder belaste. War jetzt nur Mal eine Idee. Ich habe in verschiedenen Einrichtungen während eines Praktikums gearbeitet. Dort leben Menschen, welche auch selber völlig mobil sind und nicht nur Pflegefälle. Die erleben dort eine schöne Zeit, machen Spieleabende und so.
Liebe Grüße

