Hallo, ich bin Arik, weiblich, und möchte mich kurz vorstellen.
Im Moment trinke ich nichts. Einen Rückfall habe ich schon erlebt.
Mein Konsum störte mich schon sehr lange, jeden Morgen das schlechte Gewissen, Übelkeit usw. Nach außen hin verstecket ich meinen Konsum.
In meinem Haushalt direkt habe ich keine Unterstützung da mein Partner weiter seinen täglichen Wein trinkt und die Flasche halt mmer im Kühlschrank bereit steht. Es gibt Kinder in meinem Leben, die das mitbekommen haben und sich jetzt sehr postitiv äussern
Ich will endgültig aufhören. Ich habe im Februar 2025 den "Schalter umgelegt" und keinen Wein etc. mehr getrunken. Es ging mir super, ich konnte sogar wieder lachen und mich freuen und war sehr aktiv. Im September dann das eine Glas - weil ichs ja jetzt geschafft hatte -, das wars dann.
Seit Anfang Juli 2026 trinke ich jetzt wieder nichts, leider kommt diesmal kein Stimmungshoch, eher Trauringkeit und schlechte Laune. Ich freue mich, hier zu sein.
@Arik herzlich willkommen. Hast du das Buch von Gaby gelesen. Traurigkeit, schlechte Laune und so weiter, kommt sicher von der Chemie im Kopf die total durcheinander ist. Dass dein Partner trinkt, Alkohol überall ist, macht es nicht viel leichter.
Schön, dass du hier bist.
LG Michl
@Arik Willkommen im Forum!
„Weil ichs ja jetzt geschafft hatte" — genau so arbeitet das Suchtgedächtnis. Ein Glas, und zack. Kontrolliert trinken war bei mir genauso wenig drin.
Beim ersten Mal Stimmungshoch, diesmal Traurigkeit — das kennen hier einige. Dazu gibt es lesenswerte Aufsätze auf dem Blog:
Endlich trocken – aber unglücklich
Unglücklich trocken? Das muss nicht sein!
Der Gründer der Anonymen Alkoholiker und seine Nährstofftherapie
Dass die Weinflasche Deines Partners immer im Kühlschrank steht, macht es nicht leichter. Hast Du Gabys Buch schon? Gabys neues Buch „Rückfall ade" dreht sich genau um Dein Muster, lese ich gerade selbst.
Egal wie: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön. Deine Kinder sehen es ja schon.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
