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Hallo!
Mein Partner war seit August trocken, seit letzter Woche trinkt er wieder. Ein Monat zuvor hatte er einen Abend lang einen Rückfall, doch konnte dann sofort aufhören. Hat er mir vor ein paar Tagen gesagt.
Nun trinkt er seit einer Woche und er Schlittert von Tag zu Tag weiter in die Sucht. Er wird verbal sehr gemein und verletzend und hasst einfach alles und jeden, alle sind sein Feind in seinen Augen, auch ich.
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und finde es unsagbar traurig.
Er hätte nächste Woche eine Aufnahmeprüfung für eine Weiterbildung, das kann er nun leider nicht machen.
wir reden nicht von Themen, die er nicht bearbeiten möchte. Das Ganze ist in der Regel keine Willenskraft-Frage. Ich frage sehr konkret nach einigen Dinge. Wie schaut es damit aus? Gibt es Hinweise darauf?
Besorge Dir bitte entweder "Alkohol adé" oder die "Suchtlüge" und lies Dich in die Macht der Hirnchemie ein. Das wird Deine Perspektive verändern. Es ist nicht, dass er nicht WILL. Er KANN nicht. Aber es gibt Hilfe und Ansätze. Die liegen aber nicht auf einer Couch.
Liebe Grüße
Gaby
Er hat schon einige Therapien hinter sich und ADHS stand noch nicht im Raum, laut ihm wurden immer Depressionen diagnostiziert.
Er nimmt schon jahrelang sehr starke Antidepressiva ein, mischt das dann mit Alkohol und die Wirkung ist fatal.
Dann ist die Therapie falsch. Dann ist die Depression der Grund, warum er trinkt. Wenn es überhaupt eine Depression ist. Der Alkohol ist sein Medikament, unter dem es ihm kurzfristig besser geht.
Der Ansatz bislang hat nichts gebracht und konnte nichts bringen. Neuer Anlauf: Saubere, psychische Diagnostik, ergebnissoffen in jede Richtung. Das, was rauskommt, richtig behandeln. Dann kann er auch den Alkohol gehen lassen.
Glaub es mir, anders wird das nichts.
LIebe Grüße
Gaby
@soistes Na ja, B und vor allem B1 ist gut und wichtig. Aber vielleicht nicht alles. Ich habe das volle Programm aus Gabys Buch genommen und plötzlich fühlte sich der Körper ganz anders an, Kraft kam zurück und Alkohol wurde komplett unwichtig.
@soistes Hallo, Ich kann diese Ohnmacht welche Du spūrst sehr gut nachvollziehen. Diesen Ablauf hast Du schon mehrere Male miterleben mūssen, was wiederum eine grosse Belastung ist.
Auch Dein Mann hat einen grossen Leidensdruck und irgendwie ist er sich bewusst, das sich seine Sucht auch zerstōrend auf die Beziehung auswirkt, mehrere Entzūge hat er auch schon hinter sich.
Angst und Dauerstress waren bei mir der Auslöser der Sucht und am Anfang wirkte der Alkohl auch beruhigend. Im Laufe der Zeit und mit steigender Dosis wurde aus Angst Panikattacken und mūndete zum Schluss in eine Depression.
Nach 1 Monat stationārem Aufenthalt ging es mir eine zeitlang besser bis zum Rūckfall.
Den Ausstieg mit Alkohol adé und den Nahrungsmittelergänzungsmittel verlief ohne grosse Mūhe war aber mitunter nicht immer einfach, da ich damals noch ein Antidepressiva einnahm. Seit letzem Juni habe ich das Medikament ausgeschlichen und nehme nicht‘s mehr.
Ich wusste damals nicht, das hoher Alkoholkonsum Angstzustãnde verstārken und sogar eine Depression auslösen kann.
Fūr mich war es wichtig die Ursachen zu kennen, gewisse Verhaltensmuster mit einer Psychologin zu besprechen und zu lernen andere Verhaltensweisen bei Angst oder Stress anzuwenden anstelle der Griff zur Flasche. Es braucht etwas Geduld und Ausdauer aber ist machbar. Ist auch alles sehr gut in Gaby‘s erstem Buch beschrieben.
Am Anfang der Abstinenz hab ich mich auch ōfters gefragt wie soll das Leben gehen ohne Alkohol? Ohne Betãubung? Ohne Alkohol wurden meine Ängste weniger und meine Psyche stabiler. Ich hoffe, dass Dein Mann noch einmal den Ausstieg wagt es lohnt sich wirklich! Alles Gute 🐌🌺🙋♀️ Mina
@soistes Hallo, Ich kann diese Ohnmacht welche Du spūrst sehr gut nachvollziehen. Diesen Ablauf hast Du schon mehrere Male miterleben mūssen, was wiederum eine grosse Belastung ist.
Auch Dein Mann hat einen grossen Leidensdruck und irgendwie ist er sich bewusst, das sich seine Sucht auch zerstōrend auf die Beziehung auswirkt, mehrere Entzūge hat er auch schon hinter sich.
Angst und Dauerstress waren bei mir der Auslöser der Sucht und am Anfang wirkte der Alkohl auch beruhigend. Im Laufe der Zeit und mit steigender Dosis wurde aus Angst Panikattacken und mūndete zum Schluss in eine Depression.
Nach 1 Monat stationārem Aufenthalt ging es mir eine zeitlang besser bis zum Rūckfall.
Den Ausstieg mit Alkohol adé und den Nahrungsmittelergänzungsmittel verlief ohne grosse Mūhe war aber mitunter nicht immer einfach, da ich damals noch ein Antidepressiva einnahm. Seit letzem Juni habe ich das Medikament ausgeschlichen und nehme nicht‘s mehr.
Ich wusste damals nicht, das hoher Alkoholkonsum Angstzustãnde verstārken und sogar eine Depression auslösen kann.
Fūr mich war es wichtig die Ursachen zu kennen, gewisse Verhaltensmuster mit einer Psychologin zu besprechen und zu lernen andere Verhaltensweisen bei Angst oder Stress anzuwenden anstelle der Griff zur Flasche. Es braucht etwas Geduld und Ausdauer aber ist machbar. Ist auch alles sehr gut in Gaby‘s erstem Buch beschrieben.
Am Anfang der Abstinenz hab ich mich auch ōfters gefragt wie soll das Leben gehen ohne Alkohol? Ohne Betãubung? Ohne Alkohol wurden meine Ängste weniger und meine Psyche stabiler. Ich hoffe, dass Dein Mann noch einmal den Ausstieg wagt es lohnt sich wirklich! Alles Gute 🐌🌺🙋♀️ Mina





