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Ad für das Buch GABA. So kommt der Kopf zur Ruhe

Frustriert und entt...
 
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Frustriert und enttäuscht

4 Beiträge
3 Mitglieder
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(@coco_5960)
Mitglied
Beigetreten: Vor 8 Monaten
Beiträge: 1
Topic starter  

Hallo zusammen!

Lese schon länger in diesem Forum, bin aber immernoch nicht trocken. 

Kurz zu mir: ich bin 48 Jahre, bin verheiratet und habe 2 Kids.

Mit dem Trinken habe ich damals (vor ca. 20 Jahren) angefangen. Es fing alles so harmlos an. Mit dem Bierchen nach der Arbeit um runter zu kommen. Wenig später sind wir dann umgezogen und wir haben unsere Nachbarn kennengelernt. Mit denen saß ich dann jeden Abend und trank. 

Später wurde ich schwanger und habe ein paar Jahre nicht getrunken. Höchstens zur Feier. Habe dann meine Freundin kennengelernt. Mit ihr haben wir viel erlebt und nie ohne Alkohol. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Nun sind wir vor 5 Jahren in ein anderes Bundesland gezogen. Keine Freunde, neue Umgebung und neuer Job. Dieser hat mir alles abverlangt. Somit trank ich jeden Abend nach der Arbeit. Zuerst 1-2 Bier. Danach wurde es mehr. 

Mittlerweile sitze ich jeden Abend alleine in der Garage und trinke. Meistens sind es 4 Bier, am Wochenende auch mehr. Und jeden Morgen schwöre ich mir, ich trinke heute Abend nichts mehr. Dann ist es Abend und ich kann es kaum erwarten meine Pflichten (Essenkochen,  Wäsche, Haushalt) zu tun und mich wieder ich die Garage zu verziehen. Um alleine zu sein, um Ruhe zu haben... Mein Mann und meine Kinder sind besorgt um mich. Ich weiß, dass es mir schadet und ich muss es lassen. Im Januar 2025 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert und ich hatte eine OP. Ich hatte Glück, da ich keine Chemo oder Bestrahlung benötigte. Nur Antihormontherapie wurde verordnet. Leider hält nicht einmal das mich davon weiter zu trinken. 

Ich bin einfach nur frustriert und hasse mich dafür, dass ich nicht standhaft sein kann.

Ich habe mir das Buch gekauft und bin zur Hälfte durch. Hoffe, dass es mich überzeugt. Jedes Mal wenn ich daran denke nie wieder zu trinken, macht es mir Angst. Wir wohnen auf m Dorf und haben viele Feste. Es gibt immer Alkohol. Wie soll man da widerstehen? Wenn ich mir vornehme nicht zu trinken, dann laufe ich in der Wohnung herum und weiß nichts mit mir anzufangen. Obwohl es genug zu tun gibt.

Vielleicht hat/hatte jemand von euch das gleiche Problem und kann mir helfen. Zu AA's möchte ich nicht gehen. Mir ist es zu peinlich. 

Entschuldigt bitte den langen Text, aber das ist fas erste Mal dass ich das überhaupt jemand Fremden mitteile.



   
🍀
1
AntwortZitat
harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2872
 

@coco_5960 Willkommen im Forum!

Jeden Morgen schwören und abends wieder mit dem Nervengift in der Garage sitzen – kenne ich so gut. Anderer Ort, also, nicht Garage, aber gleiches Muster. Der Gedanke „nie wieder" hat mir am Anfang auch Angst gemacht. Mir hat geholfen, erstmal nur an heute Abend zu denken – und Gabys Buch und Coachingprogramm. 

Das Rumlaufen in der Wohnung, wenn Du Dir vornimmst nichts zu trinken – hatte ich genauso. Bei mir hatte das am Ende viel mit Unterzuckerung zu tun. Eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag hat da mehr gebracht als jeder Vorsatz, weil wir einfach vernünftiges Essen durch den Fusel verlernen.

Du bist beim Buch zur Hälfte durch – wie findest Du es bis hierher?

Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.

 

------

@lagertha, @natarie, @baileys23  @ulli1962, @bergwacht, @mina 



   
AntwortZitat
michl
(@michl)
Mitglied
Nüchtern: 9 monate
Beigetreten: Vor 10 Monaten
Beiträge: 59
 

Hallo,

@coco_5960 

Verfasst von: @coco_5960

Und jeden Morgen schwöre ich mir, ich trinke heute Abend nichts mehr. Dann ist es Abend und ich kann es kaum erwarten

wie @harley , tausende andere und auch ich kenne das. Wer die Krankheit versteht, was sie im Kopf macht, was sie bewirkt... weiß dass das normal ist. Gaby beschreibt das super in dem Buch.

Ich würde dir raten, dass du zum Arzt gehst, das ist ein riesen Schritt, der aber auch hilft. Ein Einzug kann sehr gefährlich werden, das kann ein Arzt gut einschätzen und du bist dann nicht alleine.

Als ich mich damals meiner Ärztin anvertraute hatte ich vorher schlaflose Nächte... wie soll ich es sagen, was denkt sie über mich, ich bin ja dann ein Versager etc. etc. Alles nur Unsinn. Meine Ärztin hat dann gleich gesagt: " OK, da bist du nicht alleine, zu mir kommen täglich Menschen mit dem Problem..."

Danach fühlte ich mich sowas von stark, ich freute mich schon auf den nächsten Termin in einer Woche, um ihr nur zu berichten, dass ich nichts getrunken habe. Seither kommt immer 1 Tag ohne zum anderen.

GlG Michl 



   
💯
1
AntwortZitat
harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2872
 

@michl Genau so ist es!



   
AntwortZitat
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Wir müssen Dir kurz auf den Keks gehen

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