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Hallo zusammen,
ich bin männlich, 53 Jahre alt und trinke Alkohol seit ich 17 bin.
Angefangen hat es im Sportverein, mit den geselligen 2-3 Bier nach dem Training.
Über die Jahre trank ich dann meistens 4-5 Tage die Woche 2-5 Biere am Abend. An Wochenenden oder auf Feiern auch schon mehr. Schnaps war nie ein Thema für mich. In der "richtigen" Gesellschaft höchstens mal 1-2 Whiskey. Das war aber sehr selten. Die letzten 3 Jahre gar nicht mehr. In Summe also überwiegend Bier. Meine Frau hat ab und an mal ein Glas Wein getrunken. Seit einem Jahr verzichtet sie aber komplett auf Alkohol, da sie sich in das Thema reingelesen hat und Ihren Körper nicht durch Alkohol schädigen will. Ich habe über die Jahre auch immer mal wieder Trinkpausen eingelegt. Teilweise über mehrere Wochen. Aber natürlich immer mit der Gewissheit das ich danach wieder weiter trinken darf. Nun habe ich den Entschluss gefasst komplett aufzuhören und erhoffe mir von dieser Seite Unterstützung. Alleine schon die ganzen Beiträge und Erfahrungsberichte motivieren mich das zu schaffen. Aktuell bin ich seit 8 Tagen trocken.
Ich wünsche allen hier viel Kraft.
Hallo @anhuhn1 willkommen hier bei uns. 8 Tage ist schon ein super Anfang. Wie bist du zu dem Entschluss gekommen und hast du dir Hilfe geholt?
LG Michl
@michl Hi, Hilfe habe ich mir keine geholt. Aber 2 Bücher gelesen. Auch Alkohol Ade. So bin ich auch zu dieser Seite gekommen. Meiner Frau hat es schon zu schaffen gemacht, dass ich regelmäßig getrunken habe. Daher habe ich ihr versprochen ab jetzt konsequent aufzuhören.
Das klingt schon mal gut, wie geht's dir dabei? Was machst du gegen den aufkommenden Draufdruck?
@anhuhn1 Willkommen im Forum!
Sportverein, gesellige Biere nach dem Training, und irgendwann trinkt man nicht mehr wegen der Geselligkeit. Das Muster schleicht sich ein, ohne dass man es merkt ... und plötzlich ist es da, das Problem.
Acht Tage bist Du jetzt dabei. Da Du Gabys Buch ja schon hast, such mal die Stelle wo sie sinngemäß schreibt: "Wenn man anfängt, über Alkohol als Problem nachzudenken, dann hat man bereits eines". Kennen wohl alle hier, diese Phase, aber Du bist auf dem richtigen Weg, weil Du die ersten Schritte schon gegangen ist – und weil Deine Partnerin mit an Bord ist. Ich wünsche Dir viel Erfolg, Du schaffst das!
Jedenfalls: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön.
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina

