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Hallo, ich bin arte, männlich, und möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin 61 Jahre alt. Angefangen habe ich mit 21 Jahren. Ich war im Entzug und bin in Therapie.
Eigentlich weiß ich es schon seitdem ich 26 bin. Nach außen hin habe ich meinen Konsum versteckt.
Ich habe Unterstützung – Freunde und Kollegen.
Ich bin noch am Schauen – mal sehen, was hier so passiert. Habe vor 3 Monaten aufgehört und fühle mich befreit. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.
@arte willkommen, 3 Monate ist schon eine Leistung. Bleib dran, es lohnt sich auf jeden Fall.
LG Michl
@arte Willkommen im Forum!
40 Jahre Nervengift, seit Du 26 bist gewusst, und jetzt raus – das „befreit" kann ich nachfühlen. War bei mir ähnlich.
Was hat bei Dir nach all der Zeit am Ende den Ausschlag gegeben?
Und ja: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
@harley Danke für's Willkommen.
Auslöser für das Zugeben ein Alkoholiker zu sein? Ein starker Tremor in den Händen, nicht mehr alleine Laufen können und damit meine Arbeit als Dozent nicht mehr machen zu können. Meiner lieben Kollegin und meiner Chefin sei dank, das ich Unterstützung bekam um zum Arzt und in die Notaufnahme zu kommen. Stationäre Aufnahme war durch Platzmangel nicht möglich und so habe ich den Entzug bei lieben Menschen gemacht. Meine Wohnung wollte ich damals nicht aufsuchen, da sie total vernachlässigt war. Nach 2 Wochen habe ich eine Aufräumaktion gestartet und dabei ca. 300 leere Gin-Flaschen entsorgt.
War damals schon froh, wieder meine Emotionen zu fühlen (doppeltgemoppelt, aber ist egal 🙂 Beim Frühstück heute morgen sind mir die Tränen gekommen, weil es mir so gut geht.
Ich wünsche allen die daran denken aufzuhören so grossartige Erfahrungen.
1991 habe ich geschrieben: "Der Alkohol beschwert die Glieder, doch ich trink' ihn immer wieder." Heute lautet der 2. Teil: "darum trink ich niemals wieder.".
Liebe Grüße aus Berlin
arte
@arte 300 leere Gin-Flaschen aus der Wohnung räumen – heftig. Tremor und Arbeitsunfähigkeit habe ich zum Glück nicht gehabt, als ich die Kurve bekam. Gut, dass Du solche Unterstützung hattest.
Und dann heute beim Frühstück weinen, weil es Dir gut geht – prinzipiell ein gutes Zeichen, denke ich. Von Gaby stammt der Satz:
Das Gute an Leben ohne Alkohol ist, dass ich meine Gefühle wieder spüre.
Das Blöde an Leben ohne Alkohol ist, dass ich meine Gefühle wieder spüre.
Braucht nicht mehr Erklärung, bei mir stimmt es. Kannst Du denn wieder Arbeiten?
Grüße zurück nach Berlin.
Auch von mir ein ganz herzliches Willkommen in unserem Forum. Ein heftiger Weg. Wie gut, dass Du verständnisvolle und kompetente Menschen um Dich herum hattest. Das ist ja leider nicht immer so.
Wie lange ist das her?
Liebe Grüße
Gaby
@harley Hi. Da ich mich schon während der Tagesklinik immer besser fühlte, habe ich danach wieder angefangen zu arbeiten. Auch das hat mir sehr geholfen .
Egal welche Gefühle ich habe, ich heiße sie willkommen. Ich möchte nicht mehr ohne sie sein.
Gerade freue ich mich über die Sonne, die bald aufgeht. 😎 Ich wünsche allen einen Tag mit positiven Erfahrungen.
Arte
@gaby_guzek Hallo Gaby.
Geburten sind schmerzhaft und voller Glückseligkeit. Meine ist jetzt 3 Monate her.
Liebe Grüße
Arte
Dann hast Du die allerkritischste Zeit schon hinter Dir. Toll! Dranbleiben, weiter machen - und hier weiter mit lesen und herzlich gerne schreiben. Teil Dein Wissen und Deinen wirklich spürbaren Drive hier mit anderen, das wäre super.
Liebe Grüße
Gaby
Hallo, ich bin aidac.
Ich glaube, als ich mir diesen pseydonümen ausgedacht habe, war ich betrunken.
Ich habe mir ca vor einem Monat das Buch "Alkohol ade" gekauft und innerlab von 2 Tagen durchgelesen...ich trinke noch....es war ein neuer Ansatz und Hoffnung mit dem Trinken aufzuhören und nicht rückfällig zu werde.
Was mich abschreckt, ist, das es 17 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel sind und ich auch gelesen und gehört habe, dass man sich bei Überdosierung schaden kann, die Nieren zB. und ich weiß nicht welche Marke, es strengt mich an, im Internet alles rauszusuchen. Jetzt möchte ich mir erstmal einen Termin beim Hausarzt holen um mit ihr das zu besprechen, sie weiß von meinem Alkoholproplem.
So, zu mir, ich bin 65 und stehe kurz vor der Rente. Angefangen hatte ich mit 13. Ich könnte jetzt einen ganzen Roman schreiben, versuche aber auf den Punkt zu kommen. Ich war schon öfters "trocken", weiß also, dass es auch ohne Alkohol geht, aber......?
Letztes Jahr hatte ich zu Weihnachten aufgehört für 6 Monate und dann kommt der Gedanke und es ist passiert! Ich kann mich nicht umstimmen.
Mir war aufgefallen, so wie es bei Bill W. war, ich bin trocken aber nicht glücklich.
Irgendwas fehlt mir! Hab depressive Anflüge, es gibt nicht nur einen Grund für mich....ich trinke aus Langeweile, als Belohnung, wenn ich ein Proplem hab und alleine, meistrens. Ich hab schon viele Ideen, was ich so machen könnte in meiner Freizeit aber ich bin einfach nicht in der Lage was davon umzusetzen oder durchzuhalten. Hat jemand von euch die Erfahrung mit den Vitaminen gemacht so wie es im Buche steht?
seid alle lieb gegrüßt
aidac
