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Hallo, ich bin leuchte, weiblich, und stelle mich kurz vor.
Ich trinke seit 5 Jahren. Angefangen habe ich mit 41Jahren ca. Es hat sich eingeschlichen. Heute trinke ich jeden Tag, ca. 2 Flaschen Sekt oder Wein. Mittlerweile fange ich schon morgens an gegen die Unruhe.
Ich habe Veränderungen bemerkt: Mental und körperlich unfit, Alkohol bestimmt mein Leben, entzugserscheinungrn wenn ich nichts trinke. Ich weiß es schon lange – aber manchmal dauert es, bis man wirklich handelt. Nach außen hin verstecke ich meinen Konsum, bis auf meinen Mann und enge Freunde.
Ich habe Unterstützung – mein Mann und Enge Freunde. Ich habe Kinder – sie bekommen auch einiges mit.
Mein Ziel ist es, aufzuhören. Ich bin ganz am Anfang, warte auf Zusage der Klinik zur Entgiftung. Ich habe den festen Willen, auch gleich mit dem Rauchen aufzuhören.
Am meisten beschäftigt mich grad die Frage wie ist der Entzug in den ersten Tagen wohl? Ich habe schon viel gelesen. Fühlt sich an wie vor der ersten Geburt, man weiß einiges aber letztendlich ist es doch bei jedem anders 😉
Willkommen im Forum, @leuchte!
Morgens gegen die Unruhe trinken, zwei Flaschen täglich, Entzugserscheinungen – dass du das so klar siehst und dir gleichzeitig eine Klinik zur Entgiftung organisiert hast, ist genau der richtige Schritt. Stationäre Entgiftung bei dem Ausmaß ist das Vernünftigste.
Du findest hier im Forum einen Thread von @cairni, "Protokoll einer Entgiftung", in dem ihren Entzug in der Klinik beschreibt. Lies einfach mal rein.
Auf jeden Fall: Es gibt ein Leben ohne Nervengift, und es ist schön. Du schaffst das.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
Liebe Leuchte, das sind mutige und wichtige erste Schritte 👍
In der Klinik bist du in einem geschützten Rahmen, hast Betreuung und Begleitung, bist nicht allein und lernst andere Betroffene kennen, die sich auch auf den Weg ohne Alkohol gemacht haben …
Ich würde mir an deiner Stelle, wenn möglich, einen Plan für die Zeit danach machen und diese etwas vorbereiten. Neue feste Tagesstrukturen schaffen, sich vernetzen, Suchtberatung im Vorfeld kontaktieren, Selbsthilfegruppe suchen usw. Stecke dir kleine, erreichbare Ziele. Das Hauptziel ist erst einmal „nur“ Tag für Tag ohne Alkohol zu schaffen.
Ich konnte mir noch etwas freinehmen, habe meine Tage fest umstrukturiert, neue Routinen zugelegt, verschiedene Methoden ausprobiert um mit Triggern und Suchtdruck umgehen zu können, mich vernetzt, um nicht allein zu sein, wenn die Versuchung zu stark wird.
Bin jetzt 5 Monate trocken, rauche leider aber noch. Wollte erst ein Suchtmittel einigermaßen in den Griff bekommen. Das Rauchen aufzugeben versuche ich vielleicht gegen Ende des Jahres.
Ich wünsche dir gaaanz viel Erfolg!
Liebe Grüße
Anko
@leuchte willkommen hier. Super wie klar du das schreibst. Ich finde es auch super, dass du Nägel mit Köpfen machst. Es gibt sicher Tage wo du dir sagst, für wen oder was. Aber bleib dran, es gibt wirklich nichts schöneres als nüchtern zu sein und das bei jeder Tageszeit.
LG Michl
@leuchte Lass es auf dich zukommen... bei jedem ist es anders. Wenn es ein Qualitativer Entzug ist bist du mehr als gut aufgehoben - nach meiner Erfahrung.
Für mich war das große Ziel erst einmal dort anzukommen. Von da ab konnte ich mich fallen lassen, wusste, ich bin in guten Händen. Alles weitere entwickelt sich.
Bleib dran, ich drücke dir die Daumen.
Ihr seid großartig!
@leuchte Hallo und herzlich willkommen. So wie Du schlitterte auch ich erst relativ spät in die Alkoholfalle. Meine Trinkmengen waren in ungefähr gleich hoch ausser wenn ich Schichtdienst hatte. Diese innerliche Unruhe war bei mir ebenfalls sehr ausgeprägt, dazu kamen noch diffuse Ängste und depressive Verstimmungen. Finde es vernünftig, dass Du den Entzug in einer Klinik machst. Da musst Du auch keine Bedenken bezüglich Entzugserscheinungen haben. Der Weg in ein nüchternes Leben ist individuell. Ich setzte den Alkohol als Beruhigungsmittel ein. Mir half es sehr,zu analysierenwelche Situationen oder Gemütslagen eine Gefahr bargen zu trinken und andere Strategien zu erlernen,um schwierige Momente schadlos zu durchleben. Du hast Unterstützung von Deinem Umfeld was sehr wichtig ist und ein Ziel. Du wirst das schaffen, bleib mutig. Liebe Grüsse 🌺🐌🙋♀️Mina
Ihr lieben , noch zwei Tage dann geht’s los und ich freu mich riesig! werde von dort oder anschließend berichten hab ich mir vorgenommen.
@leuchte Ich spüre Deine Erleichterung und das ist ein gutes Zeichen. Freut mich, dass es so schnell ging. Bleib zuversichtlich, es kann nur besser werden! Alles Gute !!
Mina
