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Hey, ich bin hexi, weiblich, und habe mich gerade hier angemeldet.
Ich trinke seit 44 Jahren. Ich habe mit 14 Jahren angefangen. Ich trinke jeden Tag, eine größere Menge.
Mit der Zeit ist mir aufgefallen: Entzugserscheinungen, generell abgeschlagen, Atemnot, Kribbeln in denn Händen Eigentlich weiß ich es schon lange.
Ich habe Unterstützung – meine Familie, Freunde. Ich habe Kinder – Meine Tochter ist 35 und hat in der Kindheit und vor allem Jugend ein großes Problem mit meiner Alkoholsucht. Sie selbst geht in eine Angehörigengruppe und trinkt sehr wenig
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Ich lebe in einer Weingegend und in unmittelbarer Nähe gibt es eine Unzahl von Weinlokalen. Alle meine Freunde und Bekannte trinken Wein. Allerdings längst nicht so viel wie ich. Ich stelle mir das Nüchtern bleiben sehr schwer vor. Allein schon lecker Essen ohne Alkohol z.B. in den Saucen. Aber egal, es muss jetzt sein, so geht es nicht weiter. Habe schon einen Termin in der Klinik und freue mich drauf Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.
@hexi Willkommen im Forum!
Weingegend, Weinlokale, alle trinken — ja, Du bist nicht die erste aus einer solchen Region hier :-). 44 Jahre Nervengift, täglich, viel, und jetzt den Kliniktermin gemacht. Dass Du Dich drauf freust, ist ein gutes Zeichen, denke ich.
Sprich das Kribbeln in den Händen sprich das unbedingt in der Klinik an. Kann mit einem B1-Mangel zusammenhängen, den das Nervengift gerne anrichtet.
Egal wie: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön. Du scheinst das richtig anzugehen, das wird.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
@hexi Hey, herzlich willkommen! Ich stehe auch noch ganz am Anfang und kämpfe mich durch. Ich darf nach einer Absage nun am Dienstag mit der ambulanten Therapie starten. Die Mitglieder im Forum unterstützen mich sehr. Ist trinke leider aktuell immer noch. Hoffe jedoch, dass die Suchthilfe hilft.
Liebe Grüße
@hexi Hallo, die erste Weiche hast Du gelegt und das mit völliger Klarheit, dass es ansonsten in eine falsche Richtung geht. Du hast das Glück, ein stabiles Umfeld zu haben und kannst auf Unterstützung zählen. so wie Du, lebe ich in einer Weingegend. Letzte Woche war ich auf einer großen Geburtstagsfeier. Ich kam mit einem jüngeren Gast ins Gespräch der wie ich mit Saft auf den Jubilar anstieß. Wir waren so ziemlich die Einzigen. Er erzählte mir, dass sein Vater schwerster Alkoholiker war und er deshalb dieses Zeug gar nicht anrühre. In diesem Moment war ich nur froh und dankbar da raus zu sein. Das die anderen Gäste Wein tranken, wirkte auf mich nicht verwerflich, das Feste artete auch nicht aus! Auch Du kannst es schaffen! Alles Gute Mina
