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Hallo, ich bin marc235711 und habe mich gerade hier angemeldet.
Ich trinke seit 15 Jahren. Ich trinke jeden Tag, eine mittlere Menge.
Ich weiß schon eine Weile, dass es ein Problem ist – aber der Schritt hierher hat gedauert.
Ich habe Unterstützung – meine Familie. Es gibt Kinder in meinem Leben, die das mitbekommen.
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Ich hoffe, hier den richtigen Ort gefunden zu haben.
Hallo willkommen hier. Du willst aufhören, ja dann bist du richtig. Den ersten Schritt hast du ja gemacht.
Hast du schon einen Plan wie du es angehst?
LG Michl
@marc235711 Willkommen im Forum!
15 Jahre täglich Nervengift, und der Schritt hat gedauert. Verständlich, das geht wohl jedem so. Hast Du schon mal versucht aufzuhören, oder ist das Dein erster Anlauf?
Gut, dass Deine Familie hinter Dir steht. Lies Dich rein, stell Fragen.
So oder so: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
Hallo Marc,
wieviel ist den bei dir eine mittlere Menge?..ich denke da hat ja jeder seine eigene Definition was für ein viel und was wenig ist ect..
mfg
@marc235711 herzlich willkommen hier! Ich bin auch noch nicht lange dabei, aber es tut so unglaublich gut, sich austauschen zu können und Erfahrungsberichte zu lesen. Wer selber betroffen ist oder war sieht die Erkrankung anders als Außenstehende. Für mich ist es wirklich eine große Hilfe.
Liebe Grüße
@marc235711 Hallo Marc, schōn zu lesen, dass Du mit der Trinkerei aufhören mōchtest. Im Grunde bist Du Dir vollends bewusst, das Deine „mittlere“ Menge zuviel ist.Anzeichen eines problematischen Konsums der meistens in die Sucht mūndet, ist ein stetig steigender Konsum mit gelegentlichem Kontrollverlust. So hab ich es erlebt, angefangen mit dem Glas Wein zur Entspannung, steigerte sich das Quantum kontinuierlich, bis es dann nach ca. 10 Jahren bei 1- 2 Flaschen fast tāglich endete. Beruflich funktionnierte ich relativ gut, d.h. Ich trank nur nach der Arbeit, wenn ich Schichtdienst hatte, drosselte ich meinen Konsum. Ich wurde von niemanden auf meinen Konsum angesprochen ausser von meinen erwachsenen Sōhnen. Alkohol verāndert die Persōnlichkeit und im Grunde merkt man es selber auch, aber man versucht das Problem klein zu reden.. Bei mir war es wenigstens so. Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren an dem Punkt angekommen war: so jetzt reicht‘s ich will nicht mehr, war dies der beste Entscheid. Auch Du kannst es schaffen! Liebe Grüsse Mina
