Hey, ich bin sheve6, männlich, und stelle mich kurz vor.
Ich habe mit 14 Jahren angefangen. Ich habe Entzüge (zu Hause) hinter mir und hatte Rückfälle.
Mit der Zeit ist mir aufgefallen: Seitdem ich aufgehört habe bin ich so fit und sportlich aktiv wie zu Jugendzeiten (ich bin jetzt Mitte 30). Die Haut ist besser, die Augen klarer, das Gedächtnis besser, die Ausgeglichenheit stärker. Mental bin ich gefestigt. Nach außen hin habe ich meinen wirklichen Konsum damals versteckt.
Aufhören lohnt sich! Gebt nicht auf. Nach dem 3 Anlauf habe ich es geschafft. Am 05.08.2026 bin ich 2 Jahre nüchtern. Ich freue mich, hier zu sein.
Warum bin ich hier: Ich hatte nicht unerhebliche Entzüge zu Hause (Achtung: nicht zwingend zu empfehlen) und unschöne Situationen durch Alkohol. Mir ging es schlecht, ich habe auch Morgens bereits konsumiert, habe aber ansonsten irgendwie immer funktioniert (Arbeit, Familie usw.). Ich möchte nicht, dass diese Zeit in Vergessenheit gerät und ich dadurch fahrlässig werde. Deswegen beschäftige ich mich weiterhin mit den Thema und kann eventuell auch den ein oder anderen Hinweis oder Rat geben. Da mich das Thema auch interessiert, habe ich mich hier angemeldet und lese gerne mit. Ansonsten lese ich fleißig die Beiträge bei „ohne ist besser“. Viele Grüße
ich habe nicht verstanden, warum ich ausgegrenzt wurde und der Kontakt abbrach.
Ja, das war zunächst absolut frappierend. Bis ich herausfand, dass Gaby das in ihrem Buch vorhergesagt hatte. Man sollte immer genau lesen 😎 ... im Ernst: Es war anfangs durchaus schmerzhaft. Bis ich das mit dem Spiegeln realisierte und mir dann klarmachte, dass Alkohol als Kitt für echte Freundschaft nicht taugt.
Guten Morgen, ich habe in den sozialen Medien (FB) eben gesehen, dass ein Ausschnitt aus meinem Beitrag zitiert wurden. Das freut mich und besonders, wenn es anderen helfen könnte. Leider ist der Link dort nicht für Interessenten aufrufbar. Da ich nicht weiß, wo ich das melden kann und wer das einstellt, informiere ich hier darüber. Vielleicht kann dem so abgeholfen werden. Viele Grüße 🙂
Guten Morgen!
Zum Thema Urlaub:
Wir fahren morgen in den Urlaub nach Italien. Eigentlich müsste ich mich tierisch freuen drauf aber irgendwie ist meine Freude gedämpft weil der Alkohol ein Schatten drüber wirft. Italien jedes Jahr verbinde ich mit Wein und Aperol. Ich bin gut bewaffnet aber mein Scheiß Suchthirn sagt mir wieder…. Ach das wird total langweilig, du verpasst was und und und! Bin sehr froh das mein Mann seit Jahren auch keinen Alkohol mehr trinkt. Gestern war irgendwie auch beschießen. Letzter Arbeitstag vorm Urlaub, schönes Wochenende und Vorfreude. Das hätte ich vor einigen Monaten mit Wein oder Sekt begossen. Aber die Belohnung: Heute Früh frisch und munter aus dem Bett gesprungen und voller Energie.
Habe mir auch schon die Guzeksbücher in den Koffer gepackt 😉. Und wer weiß, vielleicht wird es ja der schönste Urlaub überhaupt.
LG Marlen
@sheve6 Danke für die Info. Ich erhalte dort mal eine Fehlermeldung, mal nicht, ein wenig undurchsichtig, was da los ist. Facebook hat heute früh mehrfach Fehler gemeldet, ich behalte das im Blick. Aber der bei uns dazwischengeschaltete Beitrag hatte einen falschen Link, den habe ich schon mal korrigiert.
@marlen mach doch aus der negativen Einstellung eine positive --- super jetzt werde ich den Urlaub voll genießen und viele verschiedene Getränke ausprobieren.
Ich wünsche dir nur das Beste🌞
Ja, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Gerade vor dem ersten Urlaub ohne Alkohol war das auch eine meiner größten Sorgen. Im Nachhinein habe ich jedoch festgestellt, dass Urlaub ohne Alkohol für mich deutlich schöner und erholsamer ist: Man erlebt die einzelnen Momente bewusster, kostet sie intensiver aus und kommt tatsächlich zur Ruhe. Das ist am Ende viel mehr wert, als ständig mit Zweifeln oder dem Gefühl dazustehen, etwas zu verpassen. Denn: Es gibt’s nichts zu verpassen!
Nach meinem ersten alkoholfreien Urlaub war ich so erholt wie noch nie zuvor. Morgens war ich früh hellwach, voller Energie und konnte die Ruhe und die Umgebung ganz bewusst genießen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass einem ohne Alkohol nichts fehlt – im Gegenteil, man bekommt sehr viel zurück.
Ich wünsche dir, dass du gut vorbereitet in den Urlaub startest und für schwierige oder kritische Situationen ausreichend Werkzeug im Gepäck hast. Vielleicht hilft es, dir vorher konkrete Strategien zurechtzulegen, Ansprechpartner zu haben und dir immer wieder bewusst zu machen, warum du diesen Weg gehst. Und mit deinem Mann hast du zum Glück jemanden an deiner Seite, der ebenfalls keinen Alkohol trinkt.
Ich wünsche euch einen wunderschönen, erholsamen Urlaub. Vielleicht wird es tatsächlich der schönste überhaupt. 🍀
Viele Grüße 🙋🏼
Ein wunderschönen guten Morgen!
Danke für deine Antwort 😊. Was ich auf jeden Fall machen werde ist, wenn mein Mann und Kind irgendwo hin wollen, Ausflug usw…. Komme ich mit. Bin letztens Jahr oft im Bungalow geblieben und hab heimlich meinen Wein gesoffen. Und wenn das craving kommt, sage ich mir einfach… selbst verantwortlich, ich hab mein Hirn ja zuverlässig drauf trainiert. Also eigentlich normal! Wie schon mal geschrieben. Ich hab seit meinem 16 Lebensjahr noch nie solange nix getrunken ( bald 5 Monate) außer in der Schwangerschaft. Und was ich mache, Ich vertraue dir jetzt einfach 😎. Das wird ein geiler Urlaub!!! Ich berichte mal zwischendurch und auf jeden Fall in zwei Wochen. Ein guten Sonntag euch
LG Marlen
@admin danke für die fachliche Einordnung der Entzugssymptome Hr. Dr. med. Guzek. Das war sehr aufschlussreich. Der Link funktioniert. Vielen Dank.
