Hallo, ich bin In, weiblich, und stelle mich kurz vor.
Ich trinke seit gut 20 Jahren mit kurzen Pausen zu viel Alkohol
"Eigentlich" weiß ich es schon lange – aber nach dann eingelegten Trinkpausen denkt man ja: hab doch kein Problem... *kopftisch*
Mein Ziel ist es ohne Alkohol ein schönes zufriedenes Leben zu haben. Ich muss mich noch sortieren und es stehen schon einige Punkte auf meiner DoTo-Liste.
Ich freue mich hergefunden zu haben!
Lg,
In
@in hallo ich bin männlich bin schon ein paar Tage hier und froh diesen Schritt gegangen zu sein. Ich trinke auch schon gefühlt solange ich denken kann und habe beschlossen dass damit jetzt endgültig Schluss ist. Letztendlich so viele verschenkte Jahre!!!
Hallo liebe Mitleser
Gestern war einiges zu tun und ich war den ganzen Tag auf den Füßen. Nix für jemanden mit Sitzarbeitsplatz - ich bin heut fertig und die Beinem haben gefühlt je 50kg 🙈 Aber mein Schrittzähler hat sich gefreut: über 21.000 Schritte. Den Eisbecher heute Mittag hab ich mir damit verdient! 😁 (und ein Ausgleichstag zu den ganzen Sitztagen schadet auch nicht)
Vorhin hab ich geschaut wann jetzt mein 3-wöchiges ohne war (wusste ja es muss irgendwann die letzten Tage gewesen sein) Und dann: ich hab mich um eine Woche vertan - waren gestern 4 Wochen! 🤗 Ich glaub es liegt an den Sachen mit denen ich die "gewonnene" Freizeit jetzt fülle. Ist nicht zu viel mit genug Pausezeiten aber doch genug um dann am Abend müde und zufrieden ins Betterl zu fallen. Da ist das mitzählen der Ohnezeit für mich irgendwie egal und die Zeit vergeht schneller als ich es empfinde - ohne das Gefühl es fehlt was 🤗
Schönen Sonntag euch!
Lg, In
Guten Morgen 🤗
Die Zeit vergeht und ohne es wirklich bemerkt zu haben sind tatsächlich 6 Wochen um.
Im beruflichen Bereich passieren gerade unschöne Dinge die sehr belastend sind. Auch familiär gibt es alters/gesundheits-bedingt bei Angehörigen für mich sehr belastende Themen.
Das wäre doch der beste Grund für "Entspannung und Abschalten" zu sorgen! Tu ich auch - nur anders als noch bis vor 6 Wochen. Ich nutze Laufen und kurze "Hampeln vor Fernseher"-Workouts. Der dadurch kurzzeitig entstehende Sauerstoffmangel im Gehirn stoppt jegliche negativen Gedanken wie Wut, Frust und "ich bin ja so arm". Die danach im Spiegel ersichtliche hochrote Gesichtsfarbe (Fraktion Tomate) entlockt mir immer ein Lächeln und macht mich zufrieden. Diese Woche gabs am Vormittag im HO etwas was mich wirklich wütend/verärgert gemacht hat. Ich bin dann spontan in der Mittagspause kurz gelaufen. Danach war ich ruhig und entspannt - konnte die Vormittagsthemen dann ohne weiteren Frust (und böse Ansagen an Kollegen) erledigen.
Weitere Veränderungen: meist guter Schlaf, Blutdruck/Puls deutlich gesunken, generell ausgeglichener. Ich glaube dies konnte ich durch die Kombination "ohne" und die Bewegung so schnell erreichen (6 Wochen ist ja wirklich nicht lange für körperliche Veränderungen nach so langer Zeit mit Alk - ein Rauchstopp wäre noch am Plan, da brauch ich noch etwas Zeit)
So, jetzt mal Kaffee Nr. 2 machen.
Ich wünsche allen Mitlesern ein schönes Wochenende! Lg, In
Hallo und auch dir einen schönen guten Morgen. Deine Zeilen erinnern mich ganz an meine ersten Wochen. Bei mir gab es da auch ziemlich viel Stress und ein ungutes Arbeitsklima. Ich habe es auch mit Sport und Bewegung hinbekommen. Ich hab da mir auch oft gedacht, nein eher täglich, das ist ein guter Grund zu trinken und das und das und das.
In meiner Arbeit hat sich am Klima und der Arbeit zwar nichts geändert, aber durch meine Nüchternheit, habe ich gelernt, dass ich mich zurücknehmen darf und kann und dadurch sehe ich es auch ein wenig anders.
Als ich noch trank, habe ich funktioniert. Ich habe Leistungen erbracht die ich nicht hätte müssen machen. In der Arbeit sowie Privat. Ich hörte oft "dich trifft man auch nur in der Werkstatt oder willst du nicht auch mal rasten oder wie bekommst du das alles unter einen Hut..." Das waren dann auch alles wieder Gründe zum saufen und mir jeden Tag zu sagen, wie scheiße meine Arbeit ist...
@michl : vielen Dank für Deine Zeilen an mich! Ich merke durch den klaren Kopf und die wachsende Achsamkeit mir gegenüber auch: man muss nicht immer beruflich der "Kümmerer" sein (der für andere ja auch dann oft eine "Selbstverständlichkeit" geworden ist) Ich bin da erst am Anfang aber denke auch diese Richtung stimmt. Danke für Deinen Einblick - hilft wir sehr im Job (und auch anderen Lebenssituationen) diesen Weg weiter zu verfolgen ☺️
Danke fürs Mitlesen und mich unterstützen 💐
auch von mir ein herzliches Willkommen. Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Genau für "Dein" Szenario ("auf der Arbeit alles geradezu an sich reißen, weil man helfen will und die anderen nehmen das dann für selbstverständlich") haben wir hier eine absolute Expertin (wider Willen). Sie hat diesen Ablöse- und Erkenntnisprozess hier im Forum über sehr lange Zeit wundervoll dokumentiert. Gell, @crazy2610 ? Sabine, vielleicht magst Du "in" ein wenig supporten?
Viele liebe Grüße
Gaby
Ja Expertin triffts gut 😆
Herzlich Willkommen. In Bezug auf "Kümmerer" kann ich wirklich viel erzählen, auch wie lange ich gebraucht habe, den Tunnelblick abzulegen, zu unterscheiden was betrifft mich tatsächlich, was übernehme ich, weil ich mich verantwortlich fühle. Wo werde ich aufgrund meines hohen Verantwortungsgefühls ausgenutzt uvm.
Es war ein langer Reifungsprozess, der auch Rückschritte hatte, aber es lohnt sich.
Also ich bin hier, falls du etwas von der Seele schreiben magst.
LG Crazy

