Hey, ich bin Giselle, weiblich, und habe mich gerade hier angemeldet.
Ich trinke seit 40 Jahren. Angefangen habe ich mit 15 Jahren. Ich trinke mehrmals pro Woche, eine mittlere Menge. Ich war im Entzug und hatte Rückfälle.
Was ich an mir bemerkt habe: Depressive Verstimmung, pessimistisch, antriebslos, unfreundlich bis gnadenlos mit mir selbst am Tag nach Trinken. Ich weiß schon eine Weile, dass es ein Problem ist – aber der Schritt hierher hat gedauert.
Ich habe Unterstützung – Freunde. Ich habe Kinder – Erwachsener Sohn. Er weiß, dass ich weiß, dass es ein Problem ist
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Schön, dass es diesen Ort gibt.
Ich bin eigentlich sooo überzeugt, dass es mir nicht gut tut. Ich arbeite daran, dass ich für mich bestmöglich sorgen darf. Ich mache eine Traumatherapie schon seit Längerem und bin schon sehr weit gekommen. Es ist nur noch sehr ift so (aber immer weniger) dass mich eine unsichtbare Macht sabotiert. Der Teil, der sich das nicht mehr gefallen lassen möchte m, also der Teil in mir, der mich selbst wertschätzt, wird immer sichtbarer und im besten Fall übernimmt dieser die Regie um mich freundlich durch den Tag zu geleiten.
