Hey, ich bin Nunu, weiblich, und stelle mich kurz vor.
Ich trinke seit 10 Jahren. Angefangen habe ich mit 38 Jahren. Im Moment trinke ich täglich, eine mittlere Menge. Ich habe Entzüge hinter mir, habe Therapie gemacht und hatte Rückfälle.
Mit der Zeit ist mir aufgefallen: Ich möchte mein Leben zurück...Leben...fühlen...zufrieden sein. Die Kontrolle über mein Leben.ich fühle mich so fremdgesteuert....ausgeliefert...hilflos Eigentlich weiß ich es schon lange. Nach außen hin verstecke ich meinen Konsum.
Ich habe Unterstützung – meine Familie, Freunde. Ich habe Kinder – Ich trinke in der Zeit wenn die Kids beinihrem Vater sind. Oder abends wenn sie es nicht sehen. Oder dann wenn es "normal" erscheint und alle trinken
Am Ende soll kein Alkohol mehr in meinem Leben stehen. Ich seit 3 Tagen nichts...es war wie eine innere Stimme...keine Ahnung warum. Habe es nie alleine richtig versucht...wollte es noch nicht loslassen.und ja es ist albern....ich bin so happy und stolz. Alleine diese 3 Tage geben mir Hofdnung. Aber trotzdem bin ich traurig...wie liebeskummer...ich verabschiede mich ja auch von vielen tollen Momenten...von MIR wenn ich trinke...von Menschen die ich dann meiden muss.....von soooo viel Ich freue mich, hier zu sein.
@Nunu willkommen hier bei uns. Ich gratuliere dir zu den ersten 3 Tage Freiheit.
Am Anfang hatte ich auch so Gedanken, dass ich mich von gewissen Menschen verabschieden muss und dass das schlecht ist. Aber ganz ehrlich, heute trauere ich dehnen nicht mehr nach, das wahren nur Sauffreunde. Die die nicht nur mit mir getrunken haben, sind nach und nach wieder gekommen.
Gerade am Anfang steht die Gefühlswelt Kopf! Da würden dir sicher NEMs helfen. Lies doch mal das Buch von Gaby.
LG Michl
@Nunu Willkommen im Forum!
Drei Tage und happy und stolz — das ist nicht albern. Das ist ein Anfang.
„Wie Liebeskummer" — schau mal aus Neugier, ob Dein Suchtgedächtnis Dir da gerade die alten Zeiten schönmalt. Das nennt man hier Romantisierung, und es ist einer der fiesesten Tricks, die das Nervengift drauf hat.
„Fremdgesteuert, ausgeliefert, hilflos" — und dann diese innere Stimme nach drei Tagen. Hör auf die. Hast Du Gabys Buch schon?
Lies Dich rein, stell Fragen. Du findest hier viele, die das Problem loswurden.
Egal wie: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
@nunu Grias Di 🙂
Ich kann es total nachvollziehen was du meinst, wenn du sagst du hast Angst etwas zu verlieren oder zu verpassen ohne den Alkohol...
Ich habe das Selbe gedacht und ich kann dir nur sagen... das Leben ohne dieses Nervengift und die Erlebnisse wie Urlaube und morgens aufwachen ... alles ... ist so viel schöner ohne Alkohol !
Du kannst nur gewinnen ohne dieses Gift ! Deine Gesundheit und deine Erlebnisse wahrhaftig zu genießen.
VLG Marco
@nunu Grias Di 🙂
Ich kann es total nachvollziehen was du meinst, wenn du sagst du hast Angst etwas zu verlieren oder zu verpassen ohne den Alkohol...
Ich habe das Selbe gedacht und ich kann dir nur sagen... das Leben ohne dieses Nervengift und die Erlebnisse wie Urlaube und morgens aufwachen ... alles ... ist so viel schöner ohne Alkohol !
Du kannst nur gewinnen ohne dieses Gift ! Deine Gesundheit und deine Erlebnisse wahrhaftig zu genießen.
VLG Marco
Ich habe die letztenn3 Wochen einiges als Ablehnung erfahren
Mit meine größte Angst...habe ich immer betäubt. Heute morgen hätte ich am.liebsten den Kopf gegen die Wnd geschlagen...es ist so überwältigend schmerzhaft und schlimm,dass ich fast nicht wusste wie ich es aushalten sollte. Außer sooo schlimm zu weinen und fast überzuventilieren...mir war so übel. Und jetzt sitze ich hier und fühle mich ....ich weiß nicht wie...etwas leer und stumpf
@nunu Die 24 Tage warst Du ohne Alkohol? Hast Du denn körperliche Entzugserscheinungen, oder ist es mehr die Seele, die rebelliert?
