Moin, ich bin der Saladin, männlich, und habe mich gerade hier angemeldet. Ich habe ca 40 Jahre getrunken. Angefangen habe ich mit etwa 12 Jahren. Ich war mehrmals im Entzug, habe eine Langzeit-Therapie gemacht und hatte auch einige Rückfälle. Was ich an mir bemerkt habe: körperliche Einschränkungen, Leberzyrrhose, Magengeschwüre, immer wieder Depressionen und jeden Tag Entzugserscheinungen. Eigentlich wusste ich es schon lange. Geschafft habe ich es aber nur mit der Gruppentherapie. Ich habe aber auch Unterstützung durch gute Freunde. Ich bin am 25. September 2026 genau 8 Jahre trocken, aber ich brauche auch den Austausch mit Betroffenen, auch mit noch Trinkenden, um es auch zu bleiben. Denn auch nach 8 Jahren gibt es Situationen, wie den Tod meiner Mutter die einen wieder gefährlich nah an diese "Lösung" bringen und man alle guten Vorsätze über Bord schmeißen will. Ich freue mich, hier zu sein. 🙂
@saladin Willkommen im Forum!
Mit 12 angefangen, Leberzirrhose, und jetzt acht Jahre trocken — Respekt. Dass Du den Austausch brauchst, um dran zu bleiben, finde ich ehrlich. Solche Stimmen braucht das Forum, auch für die, die noch mittendrin stecken.
Ziehen sich die Entzugserscheinungen denn durch die ganzen Jahre, so wie eine unzufriedene Trockenheit?
Der Austausch mit Betroffenen ist es v.a.auch, dass ich mich hier seit sechs Jahren tummle, abgesehen davon, dass ich mit Gabys Konzept nach mehreren Fehlversuchen auf Anhieb dem Nervengift von der Schippe gesprungen bin.
Jedenfalls, Du weißt es: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön. Du lebst es.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
@harley Die Entzugserscheinungen beziehen sich auf meine Trinkzeit, da musste ich jeden Tag den Pegel auffüllen sonst hatte ich Entzugserscheinungen. Manchmal treten derartige Beschwerden heute auch auf wenn z. Bsp ein Schmerzmedikament abgesetzt wird.
