Hallo, ich bin fossca, weiblich, und habe mich gerade hier angemeldet.
Ich trinke seit 14 Jahren. Angefangen habe ich mit 34 Jahren. Im Moment trinke ich täglich, eine mittlere Menge. Es gab schon Rückfälle.
Was ich an mir bemerkt habe: Nervös, gereitzt, Schlafstörung, unzufrieden, Konzentrationstörung,
vernachlässige meine liebsten,
eher Depressiv Eigentlich weiß ich es schon lange. Für andere sieht es nicht so aus – ich verstecke es.
Unterstützung von außen habe ich im Moment nicht.
Weniger – das ist mein Ziel. Ich freue mich, hier zu sein.
@fossca Hallo und herzlich willkommen im Forum. Die Erkenntnis das der Alkohol langsam zu einen Problem wird hast Du. Nervosität, Schlafstõrungen und Stimmungsschwankungen kennen wahrscheinlich die meisten Mitglieder des Forum’s. Wenn ich Dich richtig gelesen habe,moechtest Du Deinen Konsum vorerst reduzieren. Viele haben es probiert, doch nur sehr selten klappt es. Ich habe mich nach mehreren gescheiterten Versuchen aufzuhœren auch gefragt : wie soll das gehen so ganz ohne mein Beruhigungselixir? Kontrolliertes Drinken klappte nie, wird aber heute noch von gewissen Suchtexperten als Weg suggeriert. Ich vertraue eher den Menschen, welche den Weg aus der Abhãngigkeit selber, real gegangen sind. Stôbere erst einmal in aller Ruhe in den Beiträgen auf dem Forum. Ueber den konrollierten Konsum wirst Du einiges finden. Einen gelungenen Einstieg in ein nüchternes Leben wünscht Dir🌻🍀🐞Mina
@fossca Willkommen im Forum!
Nervös, gereizt, Schlafstörungen, depressiv — das Nervengift verspricht Entspannung und liefert am Ende das Gegenteil.
Du schreibst, Dein Ziel ist weniger. Reduzieren hab ich auch probiert, hat bei mir nicht funktioniert. Kontrolliert trinken war nicht drin. Aber lies Dich erstmal rein, stell Fragen.
Egal aber wie: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön.
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@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht
@fossca hallo, herzlich willkommen hier! Ich bin auch noch ziemlich neu hier. Aber dieses Forum hilft mir unglaublich! Habe die ersten Schritte schon gesetzt. Das hätte ich mich bis vor kurzem nicht getraut. Meinen Hausarzt wollte ich aus Scham nicht in Kenntnis setzen, daher habe ich eine andere Ärztin aufgesucht. Wenn das Wort Alkoholikerin erst mal fällt, ist das eine richtige Befreiung. Und mein Ziel ist absolute Abstinenz. Es wird ein harter Weg, aber wie Harley geschrieben hat, es gibt ein Leben ohne Alkohol und es ist schön. Das ist gerade jetzt meine Motivation 🤗
Liebe Grüße
@gaby_guzek danke liebe Gaby 🤗
Ich bin noch am Einlesen. Aber deine Leseprobe hat mich so arg an mich selbst erinnert. Alleine einkaufen gehen, in der Handtasche immer Tücher, damit man die Flaschen nicht aneinander stoßen hört. Genau das kenne ich! Das war immer mein Verhalten, nur alle täuschen. Du hast mir wirklich unglaublich geholfen und ich bleibe auf jeden Fall dran
Ganz liebe Grüße
@mina Dankeschön.
- Wenn ich ehrlich bin weiß ich das ich ganz auf Alkohol verzichten muss, denn nur Reduzieren bringt nichts.
- Das schafft man vielleicht ein paar Tage und dann trinkt man wieder genauso viel wie vorher.
- Aber der Gedanke das ich nie wieder Alkohol trinken darf ist für mich noch unvorstellbar.
- Aber ich weiß auch wenn ich so weiter mache, mache ich mich kaputt und ich würde meinen geliebten Partner verlieren.
@fossca wenn zwei Menschen sich lieben, gehen sie ja meist auch den Bund fürs Leben ein. Da denkt keiner, oh jetzt darf ich nie mehr...
Ich hatte am Anfang auch so Gedanken wie: Soll ich das wirklich und wenn mal was wirklich wichtiges zum feiern ist. Nie mehr, das ist viel zu lange. Nie mehr, da sehe ich mich nicht drüber...und noch andere Gedanken.
Dann aber hab ich mich einfach dazu entschieden es zu lassen, ohne den Gedanken, dass es für immer ist. Einfach jetzt so wie bei den AA, nur heute nicht.
Innerlich weiß ich, dass ich nie mehr meinen Körper und Geist vergiftet will. Und doch lebe ich einfach Tag für Tag ohne Alk. So habe ich mir den Druck genommen.
@fossca Hallo, danke für Deine ehrliche Antwort, Es scheint mir, als ob Du Dich momentan an einem Kreuzweg befindest, eine echt belastende Situation. Der Konsequenzen Deiner Sucht bist Du Dir völlig bewusst, gegenüber steht noch die Angst vor dem nie mehr wieder Trinken dürfen. Als ich vor 2 Jahren definitiv mit dem Trinken aufhörte, war ich ebenfalls in einem Zwiespalt, Einersets hatte ich eine längere Therapie hinter mir, wurde rückfällig, Suchtberatung konnte mir nicht weiterhelfen, kontrolliert zu trinken auf Dauer nie geklappt, und es gab Spannungen mit meinen Söhnen. In meinem Bekanntenkreis beruflich hat niemand von meinem Alkoholproblem gewusst. Ich trank heimlich, nach Feierabend und in meiner Freizeit. Alkohol war Entspannung und Schlafmittel. Beruflich (Krankenschwester) war ich öfters mit Menschen konfrontiert , welche teilweise schwerwiegende gesundheitliche Probleme hatte, ausgelöst durch Alkohol oder und anderen Drogen. Vielleicht ist es dieser vorgehaltene Spiegel, der mich nach 10 jähriger Odyssée an einem Sonntag veranlasst hat in diesem Forum zu schreiben angemeldet war ich schon länger. Der Aufbruch, die ersten Tage waren nicht einfach. Ein Forums Mitglied hat mir damals geraten meine Gedanken aufzuschreiben, was ich getan habe, täglich. Es gab Tage, da war ich zuversichtlich und es gab andere, die waren anspruchsvoller, anstrengend. Kein Alkohol, das war absolute Priorität. Es dauerte etwa 2 Monate bis es recht gut lief. Ich habe gelernt, dass dieses Saufritual mit einer anderen Beschäftigung kompensiert werden musste. Als Sportbanause entschied ich mich für Handarbeit, Lesen und entspannte Spaziergänge. Deinen Entscheid, kann ich nicht treffen, doch hoffe ich, dass Du den Mut findest zu sagen: ich versuch’s nochmal, einen Tag nach dem andern, ohne voraussehen zu wollen, so wie Michi sagt: Heute drink ich nicht! Alles Gute 🌺🙋♀️🐌Mina

