Hallo, mein Name ist Vesper, weiblich, – ich bin neu dabei.
Ich habe mit 16 Jahren angefangen.
Ich habe Veränderungen bemerkt: Ich werde abhängig. Ich weiß schon eine Weile, dass es ein Problem ist – aber der Schritt hierher hat gedauert. Nach außen hin verstecke ich meinen Konsum.
Von außen habe ich im Moment keine Unterstützung. Es gibt Kinder in meinem Leben, die das mitbekommen.
Ich will aufhören – dafür bin ich hier. Schön, dass es diesen Ort gibt.
@Vesper Willkommen im Forum!
„Ich werde abhängig" — dass Du das so klar siehst, ist viel wert. Wie lange geht das bei Dir schon?
Lies Dich rein, stell Fragen. Du findest hier viele, die das Problem loswurden.
So oder so: Es gibt ein Leben ohne das Nervengift, und es ist schön.
@lagertha, @natarie, @ulli1962, @bergwacht, @mina
Lange. Ich verliere die Kontrolle über meinen Konsum und das ist für mich das absolute No-Go. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch und somit ist der Zustand in dem ich mich schon lange befinde eigentlich keine Option. Das ist mir in den letzen 2 Jahren immer mehr aufgefallen. Ich muss bzw möchte/will die "Reißleine" ziehen.
Ich habe einen wahnsinnigen Respekt vor dem Druck. Ich lese sehr viel über die biochemischen Abläufe im Gehirn nach Alkoholentzug. Das hilft mir sehr. Bin seit 8 Tagen ohne Alkohol. Aktuell geht es recht gut. Ich trinke gleich bei aufkommenden Druck ein großes Glas Wasser oder beobachte ob ich evtl. Hunger habe und esse dann etwas. Meistens ist es das Belohnungszentrum nach erfolgreichem Stress das schreit. Der Druck ist auch immer der Grund gewesen immer wieder zu trinken.
Den Grund meines Konsums ist mir teils bewusst. Habe schon einige Psychotherapien hinter mir. Warum ich dann immer weiter konsumiert habe ist wahrscheinlich ziemlich dumm von mir gewesen. Ich komme sehr schlecht mit dem "Alleine-Sein" vorallem am Abend zurecht. Eigentlich weiss ich gar nicht warum ich weitergetrunken habe. Das ist auch mal eine Erkenntnis.
@Vesper Hallo und auch von mir willkommen.
Du sagst, dass das alleine am Abend eine Herausforderung ist, was machst du dagegen?
Du hast Psychotherapien hinter dir, hast du sie wegen dem Alkohol gemacht?
Gratuliere dir für den Alkoholfreien Start
LG Michl
@vesper Dann bist Du ja über die ersten drei Tage rüber, schon mal gut. Bei mir war ein wesentliches Element, dass ich einen immer ignorierten "kleinen Hunger" am Nachmittag immer falsch als "jetzt muss ich etwas trinken" interpretiert habe. Eine konsequent eingehaltene Zwischenmahlzeit kurz vor 16 Uhr hat bei mir einen Großteil des Drucks rausgenommen.

