Hey, ich bin Nunu, weiblich, und stelle mich kurz vor.
Ich trinke seit 10 Jahren. Angefangen habe ich mit 38 Jahren. Im Moment trinke ich täglich, eine mittlere Menge. Ich habe Entzüge hinter mir, habe Therapie gemacht und hatte Rückfälle.
Mit der Zeit ist mir aufgefallen: Ich möchte mein Leben zurück...Leben...fühlen...zufrieden sein. Die Kontrolle über mein Leben.ich fühle mich so fremdgesteuert....ausgeliefert...hilflos Eigentlich weiß ich es schon lange. Nach außen hin verstecke ich meinen Konsum.
Ich habe Unterstützung – meine Familie, Freunde. Ich habe Kinder – Ich trinke in der Zeit wenn die Kids beinihrem Vater sind. Oder abends wenn sie es nicht sehen. Oder dann wenn es "normal" erscheint und alle trinken
Am Ende soll kein Alkohol mehr in meinem Leben stehen. Ich seit 3 Tagen nichts...es war wie eine innere Stimme...keine Ahnung warum. Habe es nie alleine richtig versucht...wollte es noch nicht loslassen.und ja es ist albern....ich bin so happy und stolz. Alleine diese 3 Tage geben mir Hofdnung. Aber trotzdem bin ich traurig...wie liebeskummer...ich verabschiede mich ja auch von vielen tollen Momenten...von MIR wenn ich trinke...von Menschen die ich dann meiden muss.....von soooo viel Ich freue mich, hier zu sein.
Solche extremen Reaktionen auf gefühlte Ablehnung sind ein sehr häufiges Zeichen für Spektrums-Erkrankungen. Autismus oder/und ADHS. War da mal was im Gespräch?
Liebe Grüße
Gaby
24 ohne alk und Nikotin. Mir war die ersten 2 Zage sehr übel und ich hatte eine fürchterliche Laune.
Ich habe die Diagnose ADHS in der meiner ambulanten Reha erhalten. War mir und meinem Umfeld schon immer klar. Mir ist so als hätte ich einen Flipperautomat oder 1000 Flummis verschluckt. Medis darf ich nicht wegen der Medikamwnte Abhängigkeit. Habe vom Psychater Elontril verordnet bekommen. Habe mir heute ihr 2 ihrer Bücher bestellt ,das erste hilft mir schon seeehr in der Verarbeitung meiner Selbstzweifel. Suchtlüge
