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Hallo, ich bin arte, männlich, und möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin 61 Jahre alt. Angefangen habe ich mit 21 Jahren. Ich war im Entzug und bin in Therapie.
Eigentlich weiß ich es schon seitdem ich 26 bin. Nach außen hin habe ich meinen Konsum versteckt.
Ich habe Unterstützung – Freunde und Kollegen.
Ich bin noch am Schauen – mal sehen, was hier so passiert. Habe vor 3 Monaten aufgehört und fühle mich befreit. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.
@aidac Willkommen im Forum!
"Trocken aber nicht glücklich" kenne ich noch. Bei mir hat erst das Nährstoffkonzept den Unterschied gemacht zwischen trocken-und-elend und trocken-und-frei.
Was Deine Angst vor Überdosierung betrifft: Ich finde das immer wieder bemerkenswert, das Menschen, die sich tw. jahrzehntelang mit Alkohol und dessen hochgiftigen Abbauprodukt Acetaldehyd zugießen – aber dann Angst davor haben, sich in 4-8 Wochen Vitaminaufdosierung tödlich zu vergiften ... steht exakt in Gabys Buch, bei welchem Vitamin aufpassen sollte.
Bill W. war übrigens der erste Alkoholiker, der mit Hochdosis-Vitamingaben (v.a. Niacin, Vitamin B3) von einem unglücklich trockenen in einen zufrieden trockenen verwandelt wurde, seine Geschichte findest Du hier.
Deine Hausärztin ... ich wünsche Dir viel Glück. Die meisten kennen sich mit Vitamintherapie nicht aus und schieben lieber schnell ein Rezept für ein Antidepressivum über den Tisch. Die im Alkoholentzug meist nichts zu suchen haben ...
Wie auch immer: Es gibt ein Leben ohne Alkohol, und es ist schön. Und alles Gute für Dich!
Ich habe nichts davon gesagt, mich gleich "tötlich" zu vergiften!
Ich habe vor 5 Jahren mal meinen D3 Wert checken lassen der auch sehr niedrig war und ihn hochdosiert aufgefüllt habe mit K1 und ich nach einigen Monaten Körpliche Probleme bekam in den Armgelenken....als ich aufgehört hatte, war das nach ein oder zwei Monaten auch weg.... meine Ärztin will ich fragen, ob sie mir eventuell Vitamintests veranlassen kann die von der Krankenkasse übernommen werden. Antidepressiva kämen nicht in Frage!
Das "Baue" Buch und die Geschichte vom AA Gründer kenn ich auch.
Also du hast den Unterschied deutlich gemerkt....motivierend.
Vielen Dank
Hallo @aidac du schreibst dass der Gedanke einfach komm und es passiert...
Wie meinst du das? Und was machst du gegen die Gedanken?
LG Michl
@ @michl
Hi, ich glaube, es gibt erst so ein Gefühl....dann kommt der Gedanke Wein kaufen.....dann unterhalten sich Täufelchen und Engelchen in meinem Kopf : denk an deine Gesundheit...lass das...du wolltest heute nicht....du hast schon 5 Tage rum,lass es......usw.ein innerer Dialog...meistens kauf ich dann......es ist auch schon nach 6 Monaten so passiert.....dieses Gefühl....einsam?...Sehnsucht....? unausgefüllt.....
@aidac , am Anfang sind bei mir auch so Gedanken über Einsamkeit, alleine gelassen, oder gar für wen soll das gut sein gekommen. Wenn die aufkamen nahm ich sie immer sehr bewusst wahr, hinterfrage sie und schnell ist mir Klar geworden, dass die Gedanken eine Lüge vom Sucht-Hirn sind.
Alleine bin ich viel mehr wenn ich trinke, da ziehe ich mich ja zurück...so und ähnlich ging es mir mit jedem Gedanken.
Als ich dann das Forum gefunden hatte, bestellte ich mir gleich mal GABA, und siehe da, es half.
Erst dann las ich auch das Buch und besorgte mir noch ein paar andere Vitamine.
Seit ich nichts mehr trinke finde ich, ist das Leben viel viel schöner.
LG Michl
@aidac Schön das Du hierher gefunden hast. Während den ersten Wochen kam bei mir der Gedanke mir eine Flasche Wein zu besorgen auch gelegentlich auf. Das Aufschreiben meiner Gedanken auf dem Forum oder für mich selbst haben mir geholfen diese Momente zu überbrücken. So blieb der Fokus bei meiner Abstinenz. Der Weg in die Sucht ist ein längerer Prozess, der Weg aus der Abhängigkeit braucht auch seine Zeit. Die Stunden des Alkoholkonsums und der morgendliche Kater waren für mich letztendlich Vergeudung meiner Lebenszeit. Vielleicht waren es sogar die Angst vor den Nebenwirkungen die mich beflügelten der Versuchung zu widerstehen und das Glas stehen zu lassen. Sei geduldig mit Dir und es wird auch Dir gelingen ohne den Alkohol zu leben.
Liebe Grüße. 🙋♀️🐌🌺Mina

